Aktuelles Dezember

Silvesterkonzert auf Schloss Zinneberg

Thomas Pfeifer arrangierte zum ersten Mal ein festliches Konzert auf Schloss Zinneberg, um das Jahr "klassisch" ausklingen zu lassen. U.a. standen Werke für Orgel, Querflöte und Klarinette von Händel, Gounod, Mozart, Grieg  auf dem Programm. Ulrike Klages-Rauscher, Michael Nowottny boten zusammen mit Thomas Pfeifer an der Orgel einen Einblick in ihr virtuoses musikalisches Können. Der lang anhaltende Applaus der Gäste war hörbares Zeichen der großen Begeisterung.  Das Benefizkonzert fand zugunsten einer neuen Zinneberger Orgel statt, für die sich Pfeifer mit weiteren Veranstaltungen im Laufe des nächsten Jahres stark machen möchte. Das Konzert setzte in Zinneberg einen wunderbar stilvollen Abschluss und verwies schon auf das neue Jahr, das neben den Alltagstönen sicher auch nicht auf Festtagsmelodien zu verzichten braucht.

Thomas Pfeifer, Ulrike Klages-Rauscher und Michael Nowottny - Musik der Extraklasse!


 

"Adventlicher Rundlauf im Historischen Jagdsaal!"

Bewegung war angesagt bei der diesjährigen vorweihnachtlichen Feier der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über 90 Personen füllten den Historischen Jagdsaal. Neben einer Bilder-Präsentation zum Thema "Das Jahr 2008 auf Schloss Zinneberg" im Vestibül des Schlosses, weihnachtlichen Liedern, vorgetragen vom Zinneberger Lehrerchor und einem modernen Lesespiel, war ein Highligt auch in diesem Jahr, dass die Zinneberger Azubis Ihre Service- und Kochkünste präsentieren konnten. Das Zinneberger Ausbildungsteam, Brigitte Pfatrisch, Susanne Wallner, Susi Würz, Renate Beck und Bernhard Hinterseher, stellten auch in diesem Jahr die Lehrlinge vor die Herausforderung, in Eigenregie die Weihnachtsfeier vorzubereiten und zu "bekochen". Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen. Der Jagdsaal war stilvoll geschmückt und ein großes Buffet mit kalten und warmen Speisen wurde kunstvoll aufgebaut. Die große Zahl der Mitarbeiter machte es nötig, für diese Feier das Verkehrssystem der "Einbahnstraße" einzuführen, um so den Andrang am Buffet zu steuern. Dieser Rundlauf brachte Bewegung in die Festivität und tat der guten Atmosphäre keinen Abbruch, im Gegenteil. Küchenmeister Bernhard Hinterseherstellte die Azubis und ihre zubereiteten Speisen vor und der Applaus der Gäste zeigte: es war eine gelungene Leistung, welche die Lehrlinge boten.

     

Letztes Hand-Anlegen bevor die Feier beginnen kann!

Schon zur Tradition geworden ist der Ausklang der Weihnachtsfeier im ehemaligen Ökonomiehof des Schlosses. Bei  Feuer und Kerzenschein und musikalisch umrahmt durch die "Zinneberger Bläser", fand die Feier ein stimmungsvolles Ende, d.h. ein vorläufiges stimmungsvolles Ende - denn in diesem Jahr mündete die vorweihnachtliche Feier ein in einen nächtlichen Umtrunk in der "Räuberhöhle" (Zinneberger Schreinerwerkstatt). Was wenig adventlich klingt, erwies sich als ein sehr gemütliches Zusammensein von vielen Kolleginnen und Kollegen, die diesen wunderschönen Tag noch ein wenig (oder ein wenig mehr) bei Punsch und guten Gesprächen hinausziehen wollten. Ja, Räuber haben auch Verständnis für den Advent, was vom Wort her ja nicht nur so viel bedeutet wie "Ankunft" sondern auch "Abenteuer". Auch dieses vorweihnachtliche Abenteuer könnte zur Zinneberger Tradition werden!

Auch in einer "Räuberhöhle" kann der Advent Einzug halten!


 

"Advent! - Wenn auf einem Christkindlmarkt plötzlich Stille einkehrt!"

So etwas geht eigentlich nur auf einem überschaubaren, kleinen Christkindlmarkt - wo wie auf Schloss Zinneberg. Der ehemalige Ökonomiehof vor der Schlosspforte bildete den richtigen, fast märchenhaften Rahmen dafür. Frau Reischl vom Zinneberger Klosterladen hat diesen Markt auch in diesem Jahr zusammen mit einigen Kolleginnen und Kollegen und ehrenamtlich HelferInnen, allen voran Manfred Gaibinger, geplant. Klein, aber dafür um so feiner - das kann man behaupten. Die zahlreichen Besucher bestätigten es, dass es nicht auf die Quantität ankommt, sondern auf die Qualität. Eine Besucherin sagte: "Es ist so eine besondere Atmosphäre hier. Jetzt ist Advent für mich!." Es gab nicht viel an Ständen und doch war es "dicht" - anders "dicht": spürbare adventliche Atmosphäre. Mitarbeiter der Haustechnik hatten zwei Stände gezimmert, umgeben von einem Zaun. An diesen "Standln" wurde nichts weiter als selbst erzeugte Produkte des Klosterladens verkauft, Glühwein ("Gut Hirten-Trunk"), Bratäpfel /"Gut-Hirten-Schmankerl") und über dem Holzfeuer gegrillte Bratwürste ("Gut-Hirten-Speisung"). Viele Kerzen, ein großer Adventskranz, Laternen, echte adventliche Volksmusik im Hintergrund und abends ein Lagerfeuer rundeten das Ganze stimmungsvoll ab. Nachmittags sang der Chor "Undique" Lieder zur Adventszeit und beim Einbruch der Dunkelheit zeigten die Zinneberger Bläser (MitarbeiterInnen von Schloss Zinneberg: Alida Seeger, Sepp Würz, Edeltraud Albert, Simone Schwarz und Regina Kaiser), was sie können. Was aber das Besondere war an diesem Adventsmarkt: Die Besucher bildeten eine adventliche Gemeinschaft, nicht nur dass sich viele aus der Umgebung kannten, die Besucher wurden gemeisam still. Das mag komisch klingen: aber die Darbietungen der Künstler wurden von allen mit Aufmerksamkeit, ja fast adventlicher Beschaulichkeit wahrgenommen, es kehrte Stille ein! Fast könnte man sagen: ein gemeinsames Hinhören auf das, was wir erwarten : Weihnachten.

Diese besinnliche Atmosphäre ging  über in das festliche Adventskonzert, in der nahezu überfüllten Zinneberger Klosterkirche- wieder beeindruckend arrangiert von Rita König, Schulleiterin von Zinneberg. Der Evangelische Kirchenchor Grafing interpretierte zusammen mit den Solistinnen Renate Glaser, Christina Stocker und Rita König das Gloria und das Magnificat von Antonio Vivaldi. Eingeleitet durch Texte zum Thema von Sr. Christophora Eckl. Die Gruppe i flauti dolci und eine Streichergruppe ließen den himmlischen Lobpreis leiser Ertönen, aber gleichfalls meisterlich.

Zinneberger Advent - ein himmlischer Geheimtip!