Aktuelles

Oktober 2017

"Eins, zwei, drei....Du muss Dich entscheiden!" - Tag des Respekts"

Der Alltag fordert oft in Sekundenschnelle Reaktionen - nicht nur im Straßenverkehr! Gerade im mitmenschlichen Bereich, im Trubel des Alltags ist jeder gefordert  Antworten, Handlungen, Gesten in unterschiedlichen Situationen zu zeigen.  Die Frage ist dabei immer aus welcher Haltung heraus handle, rede, reagiere ich. Sind meine Reaktionen von grundsätzlicher Wertschätzung getragen, von Achtung oder "lasse ich mich gehen" aus Laune, aus Oberflächlichkeit oder Unachtsamkeit. RESPEKT ist angesagt! Dieser zeigt sich in unzähligen Nuancen!

Danke allen, die unseren Kindern und Jugendlichen Respekt gegenüber der Schöpfung und seinen Bewohnern vorleben !

Der resepktvolle Umgang mit sich selbst, der eigenen Würde, der Würde des anderen, mit der Schöpfung stand im Zentrum dieses Schultages auf Schloss Zinneberg. An verschiedenen Lernstationen konnten die Kinder und Jugendlichen der Zinneberger Mittel- und Berufsschule nachempfinden, wie Respekt sich "anfühlt", wie würdevoller Umgang untereinander aussieht in Sprache, Gesten und Mimik. Bei der Station "Eins, zwei, drei - Du musst Dich entscheiden" z.B. animierten Fragen wie "Würdest Du ohne Erlaubnis im Tagebuch Deines besten Freundes/Deiner Freunding lesen?" zum Nachdenken und Diskutieren. Bei der Station "Food Watch" ging es um respektvollen Umgang mit Lebensmittel. Eine andere Gruppe war aufgefordert miteinander zu malen, ein Kunstwerk zu entwickeln, ohne sich zu stören,. An einer anderen Station trat der "Respektus" auf und zeigte im Rollenspiel verschiedene Möglichkeiten, sich unangenehm, "daneben"  oder angemessenen Respekt zu verschaffen. Unter dem Motto "Respekt ist bunt" entstand an einer anderen Station ein buntes Vielerlei an Collagen.

Ja, Zinneberg ist bunt! Es ist bunt an Menschen, Nationalitäten, Charaktere, Religionszugehörigkeiten .....!  Diese Buntheit ist Vielerlei, niemals einerlei - denn sie wird - getragen von dem Grundgedanken der Ordensgründerin der Schwestern vom Guten Hirten "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!" Respekt!

 

"Herzlich Willkommen"

so das Thema des Schuljahresanfangsgottesdienstes! Hoffen wir, dass es trotz Herausforderungen des Alltags die Leichtigkeit behält, einem Luftballon gleich! 

 

Juli 2017

"Typisch Deutsch???" - Bildung auf hohem Niveau!

Leberkäse, Bier, Gartenzwerge, Pünktlichkeit, Bürokratie - ist das alles typisch deutsch??? Die Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen und der Mittelschule hatten sich in einem mehrtägigen  Workshop darüber kreative Gedanken gemacht. Völlig überzogen, klischeehaft, ja kabarettistisch wurden "typisch deutsche" Szenen auf der Bühne vorgestellt. Dazu zählte eine Szene in einer deutschen Behörde mit viel Stempeln und noch mehr Zuständigkeiten, eine S-Bahnszene, ein Kurs "Bayerischer Biologieunterricht für Anfänger", Wahlkampfauftritt des Vorstands der Gartenzwerge, eine beliebte ehemalige "deutsche" Vorabendserie, Bay Watch, bei der auch König Ludwig II. als Lebensretter auftreten durfte und schließlich der Rap "Alions" als einmaliger Denkanstoß. Meinen Sie, das war ein Sammelsurium, ja - aber eine geniale Logik dahinter: alles was so scheinbar "klar, selbstverständlich, typisch" erscheint - ist es nicht oder manchmal doch? Typisch deutsch ist vor allem die einmalige Vielfalt! Bildung zum Nachdenken, zur Auseinandersetzung!

Nachfolgende Bilder sind von Felix Aschauer von Projektleiter GRASS 21 und Mitinitiator des Projektes "Typisch Deutsch"

             

"Bitte, Pass vorzeigen und die Frage zum Test der Allgemeinbildung: "Wissen Sie, woraus Leberkäse gemacht wird? Antwort gab Lorenz mit seinem  bayerischen Biologieunterricht!"

      

Deutsche lieben Vereine und Gartenzwerge und Gartenzwergvorstände und Gartenzwergreden..... und typisch deutsche Vorabendserien, wie z.B. Bay Watch

Die Schülerinnen und Schüler aus den Berufsintegrationsklassen von Zinneberg und der Koopeations-Berufsschule Wasserburg beschäftigten sich bereits seit Wochen mit dem Thema im Rahmen des Deutschunterrichts. Wie sehen die jungen Migranten ihre neue Heimat? Was fällt ihnen auf? Was finden sie gut? Worüber sind sie sehr erstaunt, ja vielleicht sogar irritiert? Wo liegt der Unterschied zur eigenen Heimat? Wo kann man von einander lernen? - Diese und ähnliche Fragen interessierten die Lehrkräfte und Schüler in gleichen Maßen. Zusammen mit den Kindern und Jugendlichen der Zinneberger Mittelschule wurde schließlich am Ende des Schuljahres Antworten auf diese Fragen gesucht  in Form von  Theaterszenen, Kostüm, Musik, einer Ausstellung, einem gemeinsamen "typisch deutschen" Essen.

Wieder einmal hat es Stephan Reischl als Theaterreferent und  Mitinitiator dieses Projektes von Schloss Zinneberg aus geschafft zusammen mit den Zinneberger Lehrerkollegen und dem Sozialpädagogen-Team, sowie  Referenten der Kunstbaustelle e.V.,  (vertreten durch Renate Stoiber und die "Erfindenker" aus Hamburg Fabio Niehaus und Gabriele Leuzinger )Bildung auf hohem Niveau zu vermitteln und in Szene zu setzen.  Punktgenau riefen die 40 teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen "ihr Können", "Ihre Originalität" ab.....und überzeugten, begeisterten, erheiterten, regten alle Zuschauer zum Nachdenken an! Landtagsabgeordneter Thomas Huber konnte es sich nicht verkneifen ironisch zu bemerken: "Das war doch auch irgendwie bayerische Leitkultur auf der Bühne!"

Deutsche lieben Strand und Meer, auch wenn die meisten lieber in die Berge fahren!

Das Integrationsprojekt "Typisch Deutsch" sowie weitere Projektunterrichtseinheiten im vergangenem Schuljahr zu den Themen "Ich und meine Zukunft - LIchtmalerei-Projekt" mit Referent Matthias Baumann, "Federsammler - Geschichten, die mein Leben schreibt! - ein Schreibprojekt" mit Mitarbeitern der Uni Jena wurden dankenswerter Weise ermöglicht vom Verein dieKunstbaustelle e.V., unterstützt vom Bayerischen Kulturfond des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, dem Verein Horizonte e.V. und der Initiative GRASS 21 für mehr Demokratie und Toleranz.

Herzlichsten DANK und auch Thomas Huber MdL für seine Vermittlungstätigkeit!

Ein besonderer Dank gilt auch der Renate-Schimmer-Wottrich-Stiftung/ Putzbrunn für die Unterstützung unserer Arbeit im Rahmen der Berufsintegrationsklassen und der pädagogischen Arbeit insgesamt!

 

"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg!" - Abschlussfeierlichkeiten 2017

"Ihr alle habt das schon gehört von Ausbilder, Betreuer, Lehrer, Eltern und wahrscheinlich könnt Ihr es schon gar nicht mehr hören. Trotzdem sage ist es jetzt auch nochmal: Setzt Euch Ziele, überlegt, was gut ist für Euch und Euer Leben, was ist gut, diese Welt verantwortungsvoll mitzugestalten und gebt alles daran, den richtigen Weg zu Euren Zielen zu finden!" So sagte Sr. Christophora, Einrichtungsleitung von Schloss Zinneberg, in ihrer Rede bei der Verabschiedung aus der Jugendhilfe im Historischen Jagdsaal von Schloss Zinneberg und ähnliche Mutmachende Worte gaben auch die Bereichsleitungen und Klassenlehrerinnen "ihren" Jugendlichen mit, als sie Abschlussurkunden und Zeugnisse überreichten. Im Rahmen der diesjährigen Abschlussfeierlichkeiten wurde auch die Vielfalt von Schloss Zinneberg bewusst: Nahezu 20 Nationen leben, lernen und arbeiten in den verschiedenen Kinder- und Jugendhilfebereichen, der Schule und dem Ausbildungsbereich. Die Weltweite der Schwestern vom Guten Hirten findet sich also auch wieder in ihrer Einrichtung auf Schloss Zinneberg. Das ist gut so! Und auch hierfür gilt: "wer das Ziel kennt, findet den Weg", in diesem Fall: wer sich zum Ziel setzt, einen Beitrag zu leisten, dass diese Welt friedlicher wird, und dass wir Menschen glüchlicher zusammen leben, der kommt in Zinneberg am Leitgedanken der Ordensgründerin Maria Eufrasia Pelletier (1796-1868) "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!" nicht vorbei. Diese Grundhaltung bestimmt den alltäglichen Weg unser Zusammenarbeit und den Weg mit den Kindern und Jugendlichen.

Er ist und bleibt der Maßstab für unseren Weg zum Ziel!!!

     

Ziele erreichen heißt auch oft in diePedale treten über Stock und Stein, um ein großes ZIel zu erreichen. Was im Jugendgottesdienst symbolisch dargestellt wurde, hat Jessica Leitner praktisch erreicht: Sie hat ihre praktische Abschlussprüfung im Berufsfeld Hauswirtschaft mit einer glatten Eins abgeschlossen!!!! Da wird die Freisprechung durch die Ausbilder, die sie in drei Jahren begleiteten zum "Ritterschlag"!!!! Herzlichen Glückwunsch auch zur Auszeichnung als "Lehrling des Jahres"!

         

Neben zwei Azubis, die zu Gesellinnen freigesprochen wurden in den Fachbereichen Hauswirtschaft und Gastgewerbe, erreichten auch eine stattliche Zahl von Jugendlichen ihren Mittelschulabschluss, den Qualifizierenden Mittelschulabschluss und das Zertifikat zum Pflegediensthelfer.

Allen AbsolventInnen Gratulation und viel Freude und Mut für die neuen Herausforderungen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, egal an welchem Platz auf Schloss Zinneberg, ein besonderer Dank und die Anerkennung für ihr unermüdliches, treues Engagement für unseren gemeinsamen Auftrag. In diesem Sinn gebührt ihnen allen und auch dem Träger nachfolgender symbolischer Rosenstrauß (in echt gab es diese freilich auch!), denn auch jeder und jede von uns ist mehr wert als die ganze Welt!

 

Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine?! - QM-Workshop

Sie ist bekannt wie der berühmt "bunte Hund"! Wer? Die Maus! Genauer gesagt: Die Sendung mit der Maus! Sie geht u.a. so  wichtigen Fragen nach wie z.B. Was ist eine Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine? Es handelt sich hierbei um einen ca. 400m langen Zug, der in einem ausgeklügelten, fein aufeinander abgestimmten Verfahren, den Schotter unter den Gleisen reinigt und wieder in Form bringt. So eine Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine ist ein hervorragendes Beispiel für ein funktionierendes Qualitätsmanagement-System. Auch hier geht es darum, den "Einrichtungs-Zug" auf Kurs zu halten und entsprechend von vielen auf einander abgestimmten Verfahren, Wege zu schaffen, den Alltag zu meistern. Die Maus musste also herhalten, um Qualitätsmanagement wieder zu verlebendigen, seine Notwendigkeit bewusst zu machen. Darüber hinaus war dieser Workshop aber auch dazu gedacht, die neue Norm der DINENISO 9001:2015 vorzustellen. Sie stellt besonders Wissensmanagement, die Verantwortung der obersten Leitung, ganzheitliche Arbeitsabläufe, die Partner im Alltag u.a. in den MIttelpunkt. Wie wir feststellen konnten, sind viele dieser Forderungen im QM-System von Schloss Zinneberg fest verankert, werden im Qualitätshandbuch, in der alljährlichen Wissensbilanz und in den alltäglichen Gleisschotterbettungsreinigungsverfahren ausgewiesen. Somit fühlten wir uns in unserem Handeln bestätigt und zugleich herausgefordert, den Zug nicht zum Stillstand kommen zu lassen! Die Maus macht es nämlich nicht nur alleine!!! Wir sind aufgefordert zu gestalten, viel mehr als zu verwalten!

Demnächst finden Sie auf unserer Homepage das aktuelle QM-Handbuch zum Downloaden!

Was ist das?? - Eine Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine! Sagen wir so ungefähr. Dieses Gefährt hat unsere Kollegin Susi Würz zusammen mit Patricia König aus Kuchen und Zuckerwerk konstruiert, denn Qualitätsmanagement geht auch durch den Magen!

 

Eine sommerliche Romanze auf Schloss Zinneberg! - Ausbildungsprojekt

Die Ausbilder von Schloss Zinneberg war es ein Anliegen, den Azubis in festlichem Rahmen ein "Rund-Um-Projekt" zuzumuten. Obgleich die Azubis im Kultur- und Gästebereich von Schloss Zinneberg stets Praktika absolvieren, also "mitten im Leben" stehen, war diese Aufgabe nochmals eine andere Liga. Selbständig diesen Abend zu planen, zu organisieren, durchzuführen und auch für das Aufräumen einschließlich Reflektion verantwortlich zu sein, war eine Herausforderung. Punktgenau klappte alles! Der Jagdsaal war festlich gedeckt und schon der Empfang mit "Zinneberger Erdbeerwölkchen" war ein Genuss, ganz zu schweigen von den diversen Spargelgerichten, passend zur Saison. Unter einer Teamleitung (Azubi im 3. Lehrjahr) wurde das Fest für 30 Gäste organisiert. Es war nicht nur ein Rundum-Projekt, es war ein rund um gelungener Abend. Der Dank gilt den Azubis und den Ausbildern im Hintergrund, die unsere Azubis jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

          

Romantik inbegriffen! Sommernacht auf Schloss Zinneberg!

   

Irgendwie ist immer was los! - Einige besondere Ergeignisse!

Langweilig wird niemand auf Schloss Zinneberg. Dafür sorgt der Alltag in den unterschiedlichen Kinder- und Jugendhilfebereichen, im Klosterladen, im Kultur- und Gästebereich und allen anderen Bereichen des Hauses. Dafür sorgen aber auch "besondere Köstlichkeiten", die im Alltag "zwischendrin serviert werden". So z.B. das alljährlich stattfindende Erweiterte Leitungsteam von Schloss Zinneberg. An dieer Konferenz nehmen die Leitungen der Kinder- und Jugendhilfebereiche, ihre Stellvertreter sowie alle Teamleitungen der unterstützenden Bereiche, Hauswirtschaft, Verwaltung, Haustechnik, Garten, Fahrdienst und die Leitung des Klosterladens und des Bereiches Fundraising teil. Christian Seeberger stellte die Ergebnisse seiner Masterarbeit vor. Diese schrieb er zum Thema "Wirksamkeit eines Leitbildes in sozialen Organisationen am Beispiel von Schloss Zinneberg." Ein sehr aufschlussreiches Referat, das uns in unserer Arbeit bestätigte. Im Focus die sieben Leitsätze unserer Ordensgründerin bringen Stabilität und ermöglichen Innovation!

Ein Leitbild, das sich hören, sehen, erleben, fühlen lassen kann! Klar "Marke Maria Eufrasia Pelletier!" - Vorstellung der wissenschaftlichen Arbeit unseres Kollegen, Christian Seeberger, im Rahmen des Erweiterten Leitungsteams

Ebenso wurde im Erweiterten Leitungsteam das aktualisierte Pastoralkonzept vorgestellt. Unter dem Motto "Das kannst Du aber glauben!" wurde von den Mitgliedern des Pastoral-Arbeitskreises von Schloss Zinneberg eine "Konzept-Kiste" zusammen gestellt, um Religion und Glaube noch mehr erlebbarer zu machen. Im Mittelpunkt steht ein Spiel, das zu Aktionen und Wissenserweiterung sowie Diskussion anregt. Es heißt "Zinneberger Halleluja Ralley" und fordert Hirn, Lachmuskeln und Phantasie! Ergänzt wird das Spiel von Aktionskärtchen, Bibelwissen, Infomaterial über Weltreligionen und einem Religionsball. Was das ist? Das bleibt unser Geheimnis, außer Sie kommen mal vorbei und fragen!

Am 23.Mai 2017 fand die Wahl zum Vorstand des Vereins "Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg e.V." statt. Wahlleiter Christoph Winkler leitete stimmungsvoll und insgeheimen Laudatien auf die Kanditaten diese Wahl. Als 1. Vorsitzender wurde Walter Mündel gewählt. Ihm zur Seite steht die langjährige Vorsitzende Erika Schindler, die, wie sie erwähnte, jetzt mal "in die zweite Reihe" treten möchte. Ursula Mayer, Fahrdienstleiterin von Zinneberg, wurde 3. Vorsitzende. Ein Vorstand braucht gutes "Beiwerk" und so stellten sich weitere Zinnebergfans zur Verfügung: Marianne Heinrich (Kassierin), Beate Ertl (Schriftführerin), Margit Claus (Revisorin) und Beate Stottele sowie Maria Stangl (Beisitzer). Haben Sie schon mal die legendären Crepes bei den Zinneberger Märkten probiert?? Dann wird es Zeit, denn mit jeder Kalorie untersützen   Sie den Förderverein für seine unermüdliche Arbeit für die Kinder- und Jugendhilfe!!!! Herzlichen Dank für dieses großartige Engagement!!!!

Besonders haben wir uns gefreut über die Einweihung der neuen beiden Gruppen in unserer Kinderkrippe. Während die neue Schlüsselblumengruppe schon seit September 2016 die "Frühlingsblumen sprießen lassen", beginnen die Tautropfen erst im September 2017 das Sonnenlicht und viele gute pädagogische Erlebnisse zu spiegeln. Beide Gruppen wurden im Rahmen einer Segensfeier offiziell eingeweiht und dann mit einem Maifest gebührend gefeiert. Die beiden Gruppen waren  zum September 2016 deshalb noch nicht voll besetzt, weil  Eltern die Freiheit besitzen, unterschiedliche Betreuungszeiten zu bestimmen, einige Kinder in den Kindergarten wechselten und andere Eltern für die Betreuung der Kinder kurzfristig andere Formen wählten (Tagesmütter, "Oma-und-Opa-Lösung"), wegzogen etc. Wie es auch sei: wir freuen uns, dass wir der Marktgemeinde Glonn durch die Kinderkrippe "Guter Hirte"  zur Seite stehen, für Mütter und Väter ein hervorragendes Betreuungskonzept zu bieten - d.h.  mitzuhelfen, dass die kleinen "Schlüsselblumen", "Tautropfen", "Sonnenstrahlen" und "Sternfunken" ihren Weg ins Leben finden. Herzlichen Dank der Marktgemeinde Glonn, vor allem in Person von Bürgermeister Oswald  für das Vertrauen in unsere Arbeit!

         

 Rotes Band durchgeschnitten, Bäumchen gepflanzt! Passt!

 

Menschenrechte im 19 Jhd.! - Eufrasiafest 2017

"Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt! Da sind wir auf der Linie der Menschenrechte!", so Thomas Burg, Religionslehrer an der Zinneberger Schule. Entsprechend wurden beim diesjährigen Eufrasiafest auch die Menschenrechte während eines Gottesdienstes Jugendliche, MitarbeiterInnen und Schwestern vom Guten Hirten ins Gedächtnis gerufen. Die einzelnen Klassen hatten sich im Unterricht mit dem Satz der Ordensgründerin, Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868) auseinander gesetzt und ihre Ergebnisse präsentiert. Die Berufsintegrationsklassen für SchülerInnen mit Migrationshintergrund präsentierten "ihr" Lied. In verschiedenen Sprachen wurde das Zitat der Ordensgründerin gesungen. "Warum eigentlich nicht?!" (auch ein beliebtes Zitat von Maria Eufrasia) diesen tollen Satz immer und immer wieder sich in den Alltag zu holen - die Welt braucht ihn dringender denn je, wie es scheint!

            

Interviews mit Mitarbeiter und Präsentationen aus dem Unterricht - Maria Eufrasia ist für vieles zu haben! Vor allem aber als Vorbild, die Würde des Menschen immer und überall in den Mittelpunkt zu stellen

                                    ....."Warum eigentlich nicht?!"

 

"Leben in Fülle"

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