Aktuelles

...und dennoch: Stillvoller Abschied von Schloss Zinneberg! Abschlussfeierlichkeiten

Anders ist manchmal genauso schön, vielleicht sogar schöner! Die großen gemeinsamen Abschiedsfeierlichkeiten wurden diesmal zu mehreren kleinen aber feinen Abschlussfeierlichkeiten! Zunächst war da die Verabschiedung aus den Jugendhilfebereichen an der Reihe - Vorberufliches Förderprogramm FLLAPS, Heilpädagogische Tagesstätte, Offene Ganztagesschule und Wohngruppen des Heimes, dann die Schulschlussfeierlichkeiten - aufgeteilt in Berufsvorbereitungsjahre und Abschluss Mittelschule. Der Höhepunkt ist die Freisprechungsfeier der Auszbildenden am 28. Juli vor dem Schloss. Anschließend einige Impressionen. ALLEN EINE GUTE FERIENZEIT, DIE DIESMAL VIELLEICHT AUCH ETWAS ANDERS IST - ABER GERADE DESHALB VIELLEICHT AUCH SCHÖNER UND ENTSPANNTER!

          

Das Labyrinth im Zinneberger Garten war ein "Schauplatz" der Verabschiedungen neben anderer interessanter Plätze im Gelände. Zinneberg hat bekanntlich viele von diesen! Das Bild rechts zeigt eine abschließende Gemeinschaftsarbeit der Jugendlichen aus dem vorberuflichen Förderprogramm

Die Wohngruppe nahmen Abschie am Abend in fast geheimnisvolle-mystischer-Harry Potter-Atmsosphäre! Schloss wem Schloss gebührt!

 

Der Dank, dass ereignisreiches Kinder- und Jugendhilfejahr vorerst gut zu Ende geht, kann sich auch in einer kleinen Kerze ausdrücken!

 

                

"Regen bringt Segen!" - Neuer M.E.-Weg eröffnet!

Am 16. Juli wurde der neue M.E.Weg seiner Bestimmung übergeben. Schon im Januar dieses Jahres hatten die Kolleginnen der Kinderkrippe den Einfall, einen Maria-Eufrasia-Weg im Gelände von Schloss Zinneberg zu gestalten. Auch Corona konnte sie nicht davon abhalten, sich Gedanken über Zitage und kreative Umsetzung zu machen. Dank der Handwerkskunst des Zinneberger Schreiners, wurden die 9 Tafeln im Schlosspark schließlich installiert. Am 16. Juli waren die Mitarbeiter*innen eingeladen, sich zusammen auf den Weg zu machen, um auch auf diese Art und Weise einen Schlusspunkt in diesem aufregenden Schul- Kinder- und Jugendhilfejahr zu setzen. Gott sei Dank hat das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Warum? Nachdem die Feier in die Kirche verlegt werden musste, kamen sowohl die Bilder als auch die kreierten wunderschönen Texte weitaus besser zur Geltung.

Der Rundweg lädt  Einzelne dazu ein, sich nun auf den Weg zu machen. Die Gesinnung Maria Eufrasias konnte man nicht besser auf den Punkt bringen, als es die Kollegen*innen der Kinderkrippe gemacht haben. Die jeweilige Gestaltung betont das M.E.-Zitat und die Gedanken. Es war eine berührende Feierstunde in der Zinneberger Klosterkirche, ein "Absacker" der besonderen Art, wie viele feststellten. Diesmal sind die Abschlussfeierlichkeiten eben anders und stiller. Das ist gut so, denn Bewegung hatten und haben wir genug. Bei dieser Gelegenheit wurden auch zwei langjährige Mitarbeiter*innen verabschieden: unsere Kollegin aus dem Fachdienst, die uns nach fast 25 Jahren verlässt und eine DAZ-Lehrkraft (Deutsch als Zweisprache), die seit fast 8 Jahren im Auftrag des Guten Hirten mit uns unterwegs ist. Mit dem Auslaufen des Flüchtlingsprojektes (Beschulung in einer Berufsvorbereitungsklasse) endet leider auch diese Ära. Beiden Kolleginnen ein herzliches DANKE und Gottes Segen für den weiteren Weg! Und allen unseren Kollegen*innen auch auf diesem Weg lieben DANK für alles Engagement, alle Fachlichkeit, alle Zuverlässigkeit und Treue. In diesem Sinne passt auch wieder der Jahresleitgedanke unserer Ordensgründerin: "Und wenn es nur acht gäbe, die mit Begeisterung unseren Auftrag leben, wäre mir nicht bang!" Wir haben 104 Kollegen*innen und fünf Schwestern und 30 Freunde vom Guten Hirten sowie einen Förderverein und viele ehrenamtlich Engagierte, die das Tag für Tag versuchen zu leben!

                             

 

                  

 

                        

     

 

Herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahren Einsatz im Dienst des Guten Hirten!

Mit Abstand eines der schönsten Feste!

Man kann es wortwörtlich nehmen: "Mit Abstand". Trotz der noch gültigen Abstandregelungen bei Gottesdiensten war es aber auch mit Abstand eines der schönsten Feste, die ein Ordenschrist feiern kann.... noch dazu wenn diese Feier auf Schloss Zinneberg stattfindet. Herzlichen Glückwunsch, liebe Sr. Rita!!!! Es war lange Zeit unklar, ob das Fest überhaupt stattfinden würde. Noch bis vor zwei Wochen rätselte die Jubilarin, wenn sie alles einladen könnte, ohne die Abstandregelungen in Gefahr zu bringen. Es war ein schönes Fest, das die Schwesterngemeinschaft von Zinneberg zusammen mit einigen geladenen Gästen feiern konnte. Die Ordensgründerin, Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868) sagte einmal: "Was mich betrifft, will ich nicht mehr, dass man sagt ich sei Französin. Ich bin Engländerin, Italienerin, Deutsche, Inderin. Ich gehöre allen Ländern an, in denen es Menschen zu retten gilt!" In diesem Sinne gehört auch unsere Schwester Rita, geboren in Kerala/ Indien und seit 50 Jahren in Deutschland, auch allen Ländern der Erde an!!! DANKE dafür, dass Du bei uns bist und Heimat gefunden hast, dennoch aber allen Ländern der Erde im Herzen angehörst... vor allem sicherlich Indien und das ist auch gut so!

 

      

 

 

     

 

         

 

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, liebe Sr. Rita!

 

Night of Lights auch in Zinneberg - Danke für viele wunderbare Feste, Events, Begegnungen!

Wir machten mit bei der Night of Lights, die von der Veranstaltungsbranche am 22.06.2020 initiiert wurde. Schloss Zinneberg ist bekannt für sieine wunderbaren Feste und Veranstaltungen. Denken Sie an den Brandner Kaspar, der sensationell "einschlug" und über 3000 Zuschauer*innen anzog, denken Sie an die herrlichen Märkte im Advent, im Frühjahr, denken Sie an das Spektakel "Zinneberg leuchtet" oder die Lange Nacht der Bildung. Vielleicht fällt Ihnen das Zinneberger Frühjahrssingen ein oder die Jubiläumsfeierlichkeiten, zu denen 2018 viele Menschen bei uns zu Gast waren. Denken Sie an Kocherlball, Silvesterkonzert , Konzerte in der Kirche.....denken Sie daran, dass nicht nur Zinneberg, sondern unsere Gesellschaft Kultur braucht. Kultur heißt auch Freude an Miteinander, Freude an Kunst und ästhetischem Ausdruck in vielfacher Form. Feinsinnige Kultur wirkt Verrohung entgegen, bildet!!!!!!

Dass das alles ins richtige Licht gesetzt wird im wahrsten Sinne des Wortes, ist oft das berühmte "Pünktchen auf dem i"! Wir in Zinneberg sagten durch die rote Beleuchtung des Schlosses nicht nur DANKE allen von der Veranstaltungsbranche, die uns bei unseren vielen Aktionen unterstützt haben, wir ermahnen dadurch auch, dass hier eine Branche nicht in Vergessenheit geraten darf, die uns so viel ermöglicht! Dank dem Zinneberger Förderverein, der uns über Veranstaltungsmeister, Andreas Bock/Glonn, schon vor einigen Jahren mit einmaligen Scheinwerfern ausstattet. Diese kamen jetzt in rot zum Einsatz und bei einem Glas Rotwein stieß der Vorstand des Fördervereins zusammen mit den Verantwortlichen von Schloss Zinneberg auf viele zukünftige  weitere belebende und seligmachende Veranstaltungen an....und auf all die Menschen, die uns durch ihre Licht- und Tonkunst dabei helfen!

          

Nicht rot sehen!!!! - Night of Lights! (Bilder G. Winkler)

 

WIR FREUEN UNS AUF SIE!

DER KLOSTERLADEN HAT WIEDER GEÖFFNET

jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 9 - 15 Uhr

Genießen Sie die herrliche Zinneberger Atmosphäre bei, Kaffee, Tee oder einem Getränk "to go"! Vielleicht dazu ein frisches Gebäck???

Auch der Schlosspark ist in dieser Zeit geöffnet und lädt zum Verweilen ein!

Bewährte Qualität! Bewährte Liebenswürdigkeit! - Der Zinneberger Klosterladen!

Das Klostercafe muss leider noch geschlossen bleiben!

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Sie erhalten außerdem bei Edeka/ Simml in Glonn zwei unserer Brotsorten:

Zinneberger Klosterbrot

Zinneberger Dinkelbrot

in bewährter Handwerksqualität ohne jegliche Zusatzstoffe, keine Backmischungen. Für Sie gebacken von unserem Bäcker Josef!


Bitte, beachten:

Keine Gottesdienste derzeit auf Schloss Zinneberg! Geben wir unser Bestes - als Mensch für die Menschheit, auch das ist Gottes-Dienst und damit Lebens-Dienst!!!

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29.Mai

Allen Besucher*innen unserer Homepage ein gesegnetes Pfingstfest!!! Pfingsten ist das Fest der Liebe! Die Symbolik liegt im Glauben, dass Gott SEINEN guten Geist - den Geist der Stärke, des Rates, der Sanftmut, der Erkenntnis, der Ehrfurcht vor Gott und dem Leben  und den Geist der Wissenschaft (das Wissen, die Talente, die Fähigkeiten und Stärken, die Neugier) - dieser Welt schenkt. Er ist erfahrbar und sichtbar überall dort, wo Menschen einander in dieser guten Haltung begegnen, aus dieser guten Haltung handeln - dem Leben dienend! Der Mensch hat gerne Zeichen, also etwas Sichtbares und Greifbares. Deshalb werden seit Jahrhunderten für diesen Heiligen Geist Zeichen wie das Feuer, Wasser, Lichtstrahlen verwendet. In der Kunst ist das Grün Zeichen für den Geist Gottes, Zeichen für das Lebendige. Auch die Taube ist Pfingstsymbol und Friedenssymbol. Überall, wo diese Geisteshaltungen am Werk sind, also kein geistloses "Gezwitscher" (oder sollte ich sagen "Getwitter"), nicht jemand seinen Ego-Vogel auslebt, da senkt sich Frieden über den Alltag, über die Welt. GESEGNETE PFINGSTEN!

19.Mai

Vier Namen! Vier "Maskenbildnerinnen"! Vier Freundinnen! Vier, die zu uns gehören!

Wenn Sie auf unserer Seite "daheim" sind, dann kennen Sie die vier Frauen bereits: Karin Brunnhuber und ihre drei Mitstreiterinnen, Iva, Katarina und Silvia. Was bei uns anfangs noch müde belächelt wurde - "Was Mund-Nasen-Schutz!?" - das war in der Tschechischen Republik schon weit vor RKI und seinen Empfehlungen gang und gäbe. Tatsächlich konnte Tschechien den Virus von Beginn an besser kanalisieren - u.a. durch "Mund-Nasen-Schutz". Zwei der "Maskenbilderinnen" stammen aus Tschechien und damit waren sie tatsächlich "ganz vorne mit dabei", die die Chance dieses relativ einfachen "Virus-Bekämpfungsmittel" erkannten. Es war Anfang März, als ich zum ersten Mal von Frau Brunnhuber und ihrer "Masken-Aktion" erfuhr. Sie wollte einen Beitrag bürgerschaftlichen Engagements leisten, sie und ihre drei Freundinnen. Neben diesem "Schutz-Angebot" ging es ihr auch darum, Spenden zu sammeln. Während andere derzeit einen "Markt" für Mund-Nasen-Schutz entdecken, war das für Karin Brunnhuber nie ein Thema. Die Spenden gingen 1 zu 1 an die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung. Heute nun konnten die vier die Spendensumme von fast 7000,-€ an Sr. Christophora übergeben. Hut ab oder sollte ich sagen "Maske ab!" - mit ABSTAND natürlich! Beeindruckend! Vor allem aber die Anmerkungen von Karin, Katarina, Silvia und Iva. Alle vier erklärten, dass ihnen diese Aktion am Herzen lag und dass sie dadurch selbst menschliche Bereicherung erfahren haben!!!!! 1342 Masken stellten die vier Freundinnen her!!!!! Vor allem aber stellten sie ein Netzwerk der Sympathie und der Menschlichkeit her! Herzlich Willkommen jederzeit bei uns, liebe "Maskenbildnerinnen"!

         

"Maskenbildnerinnen"! HERZlichen Dank mit einem selbstgebackenem Herz für großartiges mitmenschliches Engagement! HERZlichen Dank Karin, Iva, Katharina und Silvia!!!!!!

17.Mai

 

Liebesbrief und Liebeserklärung an unsere Krippenkinder! - Ein Beitrag von Birgit Halik, Krippenleitung

Einen Brief bekommen? Altmodisch? Vielleicht….In diesen Tagen ein schönes  Mittel, jemanden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern… Wir Kolleg*innen der Kinderkrippe standen den Eltern seit Anfang der Coronakrise durch tägliche Emails mit Ideen zur Gestaltung des Tages mit den Kindern zur Seite.

Aber, wie organisiert man eine Mutter- und Vatertagüberraschung, wie bleibt man als Person oder Einrichtung den Kindern über einen so langen Zeitraum im Gedächtnis?

Unsere Lösung war diese persönliche Kinderpost, die letzte Woche in jeden Haushalt unserer Familien geflattert ist.

Und so konnten wir auf diesem Wege die Papas und die Mamas einladen, mit ihren Kindern gemeinsam Überraschungen vorzubereiten. Zudem erhielten die Kinder ihren persönlichen Brief mit Fotos von uns und ihren Lieblingsdingen in der Kinderkrippe.

Das Ergebnis war z. B. die Rückmeldung einer Familie mit diesem Bild (mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung) - STOLZER BRIEFINHABER!!!!!

 

 

 

 

 

 

11. Mai

To go!!!! In Zeiten, in denen trotz Lockerungen, doch noch der Schwerpunkt auf ABSTAND, HYGIENE und vielen VERFAHREN liegt, geht man manchmal doch lieber auf "Nummer sicher". Das gilt auch für eine Leberkäs-Brotzeit! HIer hieß es auch "To go"! So eine Leberkässemmel ist manchmal eine Labsal im Corona-Kinder-Jugendhilfe-Schulaltag. Deshalb wurde kurzerhand von der Ausbildung ein "Leberkäs-Standl" aufgebaut und Leberkäs angeboten. Geschmeckt hats!  So eine Leberkässemmel brauchts einfach manchmal, denn sie ist hin und wieder mit ABSTAND das Beste, was es gibt!!!

Ebenso eine Art "To-go-Veranstaltung" ist die derzeit wöchentliche "Betriebsversammlung der besonderen Art". Man stelle sich vor, da strömen ab 12.10 Uhr von verschiedenen Seiten Kollegen*innen aus allen Bereichen herbei, laute Musik spielt. Da kommt Stimmung auf, auch wenn es um den Alltag geht. In gebührendem ABSTAND kann die allgegenwärtige Maske gelüftet werden und die neuesten Verordnungen (die es ja bekanntlich derzeit gefühlte 1000ende gibt) werden verkündet, die einzelnen Kollegen*innen erzählen aus den verschiedenen Bereichen, überlegt wird gemeinsam, ob unsere Regelungen noch passen, wo neue Lösungen gefunden werden müssen usw. Bei der Gelegenheit wird auch der neue Haarschnitt des Gegenüber bewundert und Termine vereinbart. Es ist fast schon zu einem liebenswürdigen Ritual geworden sich wöchentlich in großer Runde vor der Schlosspforte auszutauschen. Die Musik bringt die richtige Auftaktstimmung - ob Scorpions, Helene Fischer oder Grönemeyer..... das ist kleine Nebensache. Es geht neben  Information um erfahrbare Kollegialität.  

Die "Dienstags-Zinneberg-Mittags-Show" - mit ABSTAND mit vom Besten von erfahrbarer Dienstgemeinschaft

5. Mai

Jeder Mensch hat bekanntlich einen Vogel! Es ist zumindest eine Redewendung!!! Ohne jemand zu nahe zu treten ( es ist ja auch ABSTAND geboten!): wir in Zinneberg haben Vögel! Genauer gesagt - eine ganze Familie!!! Unser Kollege Ralph Hölting hat mit Jugendlichen aus dem Förderprogramm FLLAPS (klingt ja irgendwie auch nach Vogel??!)  ein "Vogelkino" gebaut. Ein Nistkasten wurde mit einer Handy-Kamera ausgestattet und ohne Einhaltung von datenschutzrechtlichen Bestimmungen wird seither die "Familiendoku - Zu Gast bei Kohls" life gesendet. Mittlerweile nehmen wir jeden Tag interessiert Anteil an der Erziehung und Förderung des siebenköpfigen Nachwuchses. Wie sie das nur schaffen ganz ohne KITA? Auf alle Fälle klappt das Home Schooling!! Übrigens: die Regisseure dieser Doku haben auch für die Pflegeeinrichtung der Schwestern vom Guten Hirten in St. Gabriel so ein Vogel-Kino gebaut. Diese Dokus sind Oscar-Verdächtig! Eventuell!

Blick hinter die Kulissen bei der Familien Doku "Zu Gast bei Kohls" (Kohlmeise!)

4. Mai

Es geht wieder aufwärts!!! Nachdem einzelne Klassen - Abschlussklassen der Berufsschule und der Mittelschule - wieder in Zinneberg "eingezogen" sind sowie Heilpädagogische Tagesstätte, Förderprogramm und die Notbetreuung in der Kinderkrippe ausgeweiter wurde, auch die Jugendlichen im Heim die Gruppen wieder befüllen - ist auch wieder "Brotzeit". Unser Bäcker Josef Würz hat seinen Backofen wieder angeworfen! Hefe wurde ergattert (hier zeigte sich in den vergangenen Wochen ein Engpass!), Dinkelmehl in der Umgebung und in Franken in Schlauersbach bestellt, nachdem sich auch hier ein Engpass abzeichnete und es konnte losgehen!!! Dank Edeka Simmel in Glonn und  Helfer*innen im Haus, die sich um die Vermarktung kümmerten, können wir seit Montag, 4. Mai UNSER ZINNEBERGER BROT wieder "unters Volk bringen". Die Kreativität und das Engagement vieler Kollegen*innen in dieser Zeit ist beeindruckend. Das sind echt angenehme "Neben-Effekte" von Corona!!!

3 .Mai

In eigener Sache Schloss Zinneberg

 

 

„Nach dieser Zeit wird es viel zu verzeihen geben!“

so sagte der Bundesgesundheitsminister kürzlich. In so einer Ausnahmezeit kann vieles richtig und auch manches sich im Nachhinein als falsch herausstellen. In der Rückschau werden wir sehen, um dann hoffentlich für Zukunft neu, vielleicht alle miteinander noch ein wenig besser planen zu können.

Das mag auch die Regelungen betreffen, die derzeit bei uns auf Schloss Zinneberg bestehen, insbesondere was die Sperrung von Seepark und Schlosspark anbelangt. Ich schreibe diesen Artikel für all jene, die es nicht ganz einordnen können, warum wir große Teile des Geländes derzeit gesperrt haben und sicherlich noch einige Zeit. Übrigens: Trotz einer gewissen Offenheit des Geländes, ja Offenheit generell, die wir gerne pflegen und  Gästen, Freunden sowie Mitarbeiter*innen des Hauses zukommen lassen „außerhalb von Corona“ - Schloss Zinneberg ist Privatgelände….und das wissen alle Eigentümer dafür hat man immer Verantwortung.

Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, dass gerade in solchen Krisenzeiten es nicht immer ganz einfach ist, so ein buntes Gemeinwesen wie Zinneberg mit 11 Kinder- und Jugendhilfebereichen, einer kleinen Klostergemeinschaft, einem Laden und Cafe (die noch geschlossen sind) plus den gefühlten 1000 Verordnungen und Richtlinien dieser Zeit  von Ministerien, Behörden, Ämter einschließlich der Verantwortung für ein großes Gelände gerecht zu werden., neben eigener Sorge und Angst, wie manches weitergeht. Es muss freilich niemand nachvollziehen können. Ich füge es nur an, um verständlich zu machen, dass das alles auch der Grund ist/ sein muss, warum wir bei uns Grenzen ziehen müssen – in unserem Alltag und in unserem Gelände. Wir kümmern uns auch in dieser Zeit angefangen bei ganz kleinen Erdenbürger*innen bis zu hochbetagten Menschen. Bitte, haben Sie also Verständnis, dass wir auch in diesen Zeiten nach bestem Wissen und Gewissen unsere vielfältigen Aufgaben erfüllen möchten. Hier geht es nicht um Egoismus oder Abschottung. Hier geht es um Respekt und Verantwortung! Wir wünschen allen „von herobn“ aus, nach „drunt“ Gottes Segen………und wie gesagt: vielleicht müssen wir uns alle nach dieser Zeit auch manches verzeihen! Danke für Ihr Verständnis.


30. April

Heute feiert Geburtstag??? Richtig Pippi Langstrumpf!! Neben aller Abläufe, Verfahren, Pandemiepläne und dem Kampf um Finanzierung und Lesen der Aktualisierung der Verordnung der Verordnung ....einen Tipp: Behalten wir uns den Witz, die Spontaneität dieser "schwedischen Nationalheiligen". Sie ist klasse! Fit - auch mit 75 Jahren!! Und sie gehört absolut trotz ihres Alters zu den Risikogruppen!! Kreativität und Witz (von der Wortwurzel "Weisheit" übrigens!) sind keine Risikofaktoren - vielmehr Lebensfaktoren!!! Und noch eines können wir von  Pippilotta   Viktualia   Rollgardina   Schokominza   Efraimstochter
Langstrumpf lernen:
Sie sah sich nicht als der Nabel der Welt!! Wichtig, ja das war sie sich - überzeugt von sich, aber auf dem Egomanen-Tripp - Meiner, Mir, Mich - nö, das war sie nicht! Es soll doch glatt auch in dieser Corona-Zeit noch immer so Typen geben, die meinen sie seien der Mittelpunkt der Welt. Halten wir es lieber mit Pippi, die die Menschen und das Leben liebte und sich nicht nur um sich selber und die eigenen Ansprüche drehte! Ja, "wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht eingehen in das Himmelreich..." Uups - das hat aber jetzt nicht Pippi gesagt! Macht nix, stimmt aber auch (hat mal Jesus gesagt)!! Also schön spontan, herrlich kreativ bleiben und nicht nur um sich kreisen!

 

25. April - Was zum Lesen oder Erinnern!

Das aktualisierte Pastoralkonzept der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg

24. April  - Das muss ich jetzt loswerden!!!

Schnell noch vorweg:

Halten Sie noch ABSTAND???? Hoffentlich! Denn alle Lockerungen dürfen nicht dazu verleiten, leichtsinnig zu werden!! Das vorweg als Appell an uns ALLE!!!

Ab kommenden Montag kehrt in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung wieder ein kleines Stück Normalität ein. Jeder Bereich hat seine Verfahren entwickelt und jetzt müssen sie umgesetzt werden - wissend, dass Kinder, Jugendliche nicht immer 100%ig auf "Kommando" und "Verfahren ab!" reagieren.

Und jetzt das, was ich loswerden möchte. 

In den Medien hört man - hört man - hört man  - liest man - liest man -liest man ......vom Dank und den Hinweisen an die "Schulfamlie". Dies geschieht auch dank des Kultusministeriums, dessen Hausherr keine Gelegenheit bei seiner vielfachen medialen Präsenz auslässt, die Schulfamlie zu beschwören und zu bedanken und nochmals zu bedanken und nochmals und .... irgendwas. Das ist schön, richtig und wertschätzend gegenüber den Lehkräften, keine Frage!!!

ABER: könnte man sich im Nachbarministerium, dem Sozialministerium, z.B. darüber mal Gedanken machen, dass es auch eine "Kinder- und  Jugendhilfefamilie" gibt - wo zuverlässig, kreativ, höchst engagiert, selbstverständlich und vor allem fachkompetent in den Krippen, in den HPTS, vor allem in den Heimen (wo Kinder und Jugendliche Tag und Nacht leben), in den Förderprogrammen, Flexiblen Hilfen usw. Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene betreut/begleitet/ gefördert werden - ohne großen Medien-Hype?! Es gibt übrigens auch eine "Ausbildungsfamilie".

Diie Kollegen*innen haben z.T. mehr Arbeit als im Normalmodus und keiner*e macht es sich einfach - im Gegenteil! Die Sorge um die Kinder und Jugendlichen steht an erster Stelle - das ist die Motivation unseres Handelns in Zeiten von Corona und außerhalb.

Jetzt kommen die Kinder und Jugendlichen z.T. - nach Vorgabe der Regierung -  wieder zurück - in unseren" systemrelevanten Bereich" (deren Mitarbeiter*innen, was die Bezahlung übrigens anbelangt nicht so systemrelevant zu sein scheinenin den Augen der Gesellschaft). Ob es zu früh ist?! Ich hoffe nicht. Aber jetzt, bevor wir selbst alle mit einer gewissen innerer Spannung der neuen Situation entgegensehen, möchte ich an dieser Stelle nochmals - und ich werde nicht müde, es immer wieder zu tun - Euch allen  DANKE zu sagen, liebe Kollegen*innen in der Kinder- und Jugendhilfe- und Ausbildungsfamilie ( auch der Schulfamilie  ganz klar). Dieser Dank gilt auch über die Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg hinaus, die ihr alle seit 13. März Eure Frau*Euren Mann stehtt!!! 

Das musste ich einfach loswerden, weil es mich ärgert und ärgern schwächt das Immunsystem! Wir wissen um das Engagement aller Kollegen*innen, wir wissen um den "familiären Geist" , der in den Klassenzimmern und darüber hinaus lebt .

 In diesem Sinne auch: Herzlichen Glückwunsch unserer Ordensgründerin, Maria Eufrasia Pelletier, deren Namenstag wir Schwestern vom Guten Hirten, zusammen mit unseren  Mitarbeiter*innen und Freunde des Hauses Zinneberg weltweit heute am 24.4. feiern. Sie hätte sich darüber auch aufgeregt, trotz Heiligenschein - denn manchmal braucht es mehr als fromme und geschmeidige Worte!

...und trotzdem wäre es schön, wenn auch ein Ministerium mal so richtig sagen würde DANKE, Kinder- Jugendhilfe- und Ausbildungsfamilie!!!!

 

21. April

Allmählich geht es wieder los! Die Schulen werden stufenweise geöffnet, die HPT, das vorberufliche Förderprogramm ziehen mit. Jugendliche aus den Wohngruppen kommen zurück. Am 27.April ist es soweit. Das wirft viele Fragen auf und ich denke mir ehrlich gesagt: ist es nicht zu früh, auch wenn der "Startschuss" irgendwann fällig sein muss? Wir tun alles, auch mit Hilfe von Freunden und tollen Partnern, um die Gesundheit von Kindern/Jugendlichen und Mitarbeiter*innen zu schützen, zu erhalten. Ein Pandemieplan wurde erstellt, jeder Bereich muss zusätzlich ein Verfahren entwickeln, um Schleusen, Hygieneforderungen etc. einzuhalten. Lehrkräfte, Pädagogen*innen entwickeln Pläne für Unterricht, Tagessturkturierung. Der Fahrdienst will wieder angekurbelt werden und bei allem ist die Hauswirtschaft gefragt. Die Kollegen*innen haben eine große Herausforderung, denn in so einem differenzierten Haus wie dem unsrigen, will alles gut im Blick gehalten sein. Wer braucht welche Reinigungsmittel? Reichen die Desinfektionsmittel? Wie machen wir es mit dem Reinigungsplan? Auch die Ausgabe von Mund-Nase-Schutz ist ein kleines logistisches Unterfangen. Dank der Zuverlässigkeit der Kollegin am Empfang, die auch im Stress nicht den Humor, geschweige die Geduld verliert, "floriert dieses Unternehmen". Haustechnik, Garten, Küche (die jetzt schon wieder anfängt, den Zinneberger Herzwein zu produzieren) - alles für unser System "relevante Bereiche".Und was wäre das Haus ohne einer funktionierenden Verwaltung??   

Besprechungen können derzeit nur mit ABSTAND erfolgen - in Räumen mit Masken. Das schöne Wetter lockt viele Teams auch nach draußen - mit ABSTAND und ohne Maske. Alles will gut überlegt sein!  Die Auszbildenden dürfen noch nicht zurück, hier besteht das so genannte "Betretungsverbot" noch. Unsere Ausbildung nutzt seit dieser Woche das E-Leanring-Programm Moodle, um die Azubis,optimal mit Lernstoff zu versorgen. Kleine Videos werden gedreht und ins Programm eingestellt, Rezepte, Aufgaben usw. Es kommt an, wie es scheint - bis sich auch für die Azubis die Werkstatt-Türen wieder öffnen. Auch die anderen Kinder und Jugendlichen, die noch nicht kommen düfen, werden von den Kollegen*innen mit gleichbleibender Zuverlässigkeit betreut - Telefonate, Briefe, Aufgaben, Sprechstunden/ s.h. Angbot von Einzelspaziergängen usw. Mein DANK gilt jetzt schon allen, die in dieser Zeit ihr Bestes geben! Retten wir in die Zeit "nach Corona" dieses Beste - nicht nur bei uns in Zinneberg!

Gerade in Krisenzeiten sehr wichtig: Kommunikation - auch wenn es mit ABSTAND geschehen muss!

 

7. April und 16. April

Jetzt sind es über 1000 Stoffmasken, die Karin Brunnhuber mit ihren lieben Freundinnen und Co-Nadel-Flitzerinnen, Iva, Silvia und Katarina, in unendlicher Mühe aber auch mit unendlicher Freude, wie Frau Brunnhuber bestätigte, genäht haben!!! Es gibt nicht nur in Zinneberg den "Mann mit der Maske" (siehe unten), sondern auch die "Frauen der Maske". Wie gesagt: Wieviel Kilometer sie auf diese Weise schon auf der Nähmaschine zurückgelegt haben, wäre interessant, ist aber völlig nebensächlich. Die Hauptsache ist, dass sie vielen mit ihrem Hilfsprodukt  für Notzeiten nicht nur Freude, sondern auch ein klein wenig Schutz verschenkt haben. Spenden sind ihnen willkommen, die sie für die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe in Schloss Zinneberg spenden. Herzlichen DANK und viele bunte, herzliche Erfahrungen, die Euch die Beschenkten in Wort, Gedanken und Tat zukommen lassen..............auch nach Corona! Und wie immer lautet das Motto: ABSTAND dennoch!!!

http://scheeundguad.de/buntes-trifft-corona.html

                

Die Frau der Maske!!! Karin Brunnhuber und ihre Helferinnen Iva und Silvia und Katarina  nähen was das Zeug hält und bewahren sich auch in dieser Zeit eines, was auch auf Zukunft entscheidend für die Menschheit sein wird: HERZ

15. April

Ein Blick hinter die Kloster-Kulissen! Pizza-Essen in der Osterzeit  macht MIT ABSTAND glücklich!

12. April

Ostern ist nicht ausgefallen trotz Gottesdienstverbote!! So hart es manchem*r ankommt, dass in dieser Zeit, wo es gerade auf Hoffnung ankommt, Kirchen geschlossen sind und/oder keine Gottesdienste stattfinden. Wie gesagt: Ostern ist dennoch nicht ausgefallen!!! Auch nicht im Kloster Zinneberg! Wir vier Schwestern haben für uns alle unseren kleinen Beitrag gegeben durch unser Gebet in der Osternacht. Diese war diesmal anders und doch beeindruckend. "Und wenn es nur acht von Euch auf der Welt gäbe, die unseren Auftrag mit Leidenschaft leben, wäre mir nicht bang!", so sagte einst unsere Ordensgründerin, Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868). Wie waren zwar leider nur vier, aber die Hoffnung für uns alle - für die Kinder und Jugendlichen im Haus, für alle Ehemaligen, Mitarbeiter*innen, Freunde des Hauses und Wohltäter, für die Gemeinde Glonn, für unsere Verwandten und Freunde, für die Welt -  war mindestens für acht und mehr.

             

Leere in der Kirche und trotzdem mit Gedanken und Hoffnungen für ein buntes, frohes Leben gefüllt....auch wenn das Osterfeuer diesmal in einem Kochtopf Platz haben musste!

10. April

Schauen's so einfach ist dieses Geheimnis des Glaubens - Karfreitag und Auferstehung: Jeder*e kenn in seinem*ihrem Leben Strecken im Schatten, staubige Weg - Schwierigkeiten, Trauer, Depression usw. angstmachende Situationen. Das ist manchmal schon ein Kreuz, wie man im Volksmund sagt, wenn einen das Leben runterdrückt - auf die Schattenseite führt. ABER: Jeder Schattenweg führt auch wieder ins Helle, auf die Sonnenseite - zur Auferstehung, aus den Schatten der Angst und der Sorge, hin zu Leben und Hoffnung! So einfach ist das mit Ostern! GOTT geht alle diese Abschnitte des Lebens mit! ER hat diese "Wanderung" als Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren selbst ER-LEBT! Ja, ER lebt mit uns....und nicht vergessen: auch durch uns, also aufgepasst: SEINE Liebe auf allen Wegen durch die Welt tragen! Geben wir als Mensch unser Bestes für die Menscheit in diesen Zeiten - auch das ist GOTTES-DIENST, Lebensdienst - AUFERSTEHUNG

Gesegnete Ostern Ihnen allen, liebe Besucher*innen unserer Homepage!!!!

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Unspektakuläres Bild - aber mit Symbolkraft! Weg bei Herrmannsdorf/ Glonn, 10.04.2020

 

3. April

 

Einen herzlichen Gruß allen Freunden*innen des Zinneberger Frühjahrssingen. Heute wäre es gewesen, das 19 Zinneberger Frühjahrssingen. Die besten Musikanten aus der echten Volksmusik wären wieder auf der Bühne versammelt, die Bühne wäre herrlich frühlingshaft geschmückt gewesen und ich, Sr. Christophora, hätte wieder einige Texte zum Besten gewesen. "Griaß Gott beinand bei uns auf Schloss Zinneberg!" hätts wieder ghoaßn und man darf annehmen, dass auch diesmal der Saal mit über 300 Personen voll gewesen wär, wenn ja wenn..... Mehr muss ich nicht sagen. Das Thema hätte heuer gelautet: "Gscheidhaferl!" - Übersetzung: eine Person, die unheimlich klug ist und oft alles besser weiß. Ja, gscheid dahergredt werd scho oft recht vui. I selba a red zur rechtn Zeit aber scho so wos von vui und gscheit daher, dass i mi selber nimmer hörn ko und irgendwann mi abschalt'. Des is dann wenn i ins Bett geh. Aber Gott sei Dank, gibts derzeit vui Gscheidhaferl, die si vui Gedanken macha wia sie dem Virus beikumma. A gscheite Wissenschaft is a gründliche Sach', da derfs net um Profit geh, sondern um den Einsatz zum Wohl für d'Menscheit. So a Gesinnung wünsch' ma alle, die sich derzeit mit vui Fachverstand dieser großn Herausforderung stelln. Seids nur rechte Gscheidhaferl! Und Ihr a alle, die Ihr eigentlich heit bei uns auf Schloss ZInneberg gwesn wards zum Frühjahrsinga: Seids Gescheidhaferl in dem Sinn, dass Ihr fest davo überzeugt seids, dass die Zeit wieder anders kimmt. Seids Gscheidhaferl in dem Sinn, dass Ihr mithelfa mechts im Denka, Redn und Handeln am Aufbau einer zukünftig menschlicheren, gerechteren Welt! Seids Gescheidhaferl in dem Sinn, dass Ihr einem Herrgott trauts, der a Freind vom Lebn is. Und in dem Sinn wia jeds Jahr zum Schluss sag i Eich: Gfreits Eich auf Ostern!! - Aber sche dahoam bleibn!

Blumen blühen auch in diesem Frühling!

1. April

Der Mann mit der Maske! Dank von zwei 3-Drucker, die er, Ralph Hölting, derzeit Schloss Zinneberg zur Verfügung stellt und dank ihm selbst, kann Schloss Zinneberg derzeit ganz konkret helfen. So gingen vom Typ "Zinneberger Keller-Modell1 und 2" bereits eine stattliche Zahl von diesen Eigenbau-Masken an die Pflegeabteilung der Schwestern vom Guten Hirten in St. Gabriel/München und wir hoffen, dass wir auch das Marienheim in Glonn mit dem "Zinneberger-Keller-Modell" ein wenig beglücken können!!!

Der Mann mit der Maske!! Mit Abstand gut!

Außerdem arbeiten einige unserer Kolleginnen aus der Hauswirtschaft, Küche und Ausbildung und Kinderkrippe mit Hochdruck - zusammen mit Jugendlichen aus den Wohngruppen - an der Herstellung von Stoffmasken. Somit können wir am Freitag Maskenpflicht bei uns im Haus einführen!  Eine edle Spenderin - DANKE, liebe Frau Brunhuber - produziert außerdem an anderer Stelle zugunsten unserer Jugendhilfeeinrichtung und hat uns mit ihrem tollen Prototyp auf die Idee gebracht, selbst einzusteigen!!!!!

Tragen Sie Stoffmasken! Es kann nur Schönheit betonen!

1. April 2020

Solche Zeiten machen sensibel, sensibel im Sinn von vielleicht "nah am Wasser gebaut", senisbel im Sinne von wieder hellhörig werden, sensibel im Sinne von auf "grund-sätzliches" im eigenen Leben blicken, also dem Leben auf den Grund gehen. Letzeres ist das Gegenteil von "jemand, etwas auf den Leim gehen". Heute ist der 1. April. Ob wohl jemand Lust hat, jemand in den April zu schicken? Es wäre ein harmloser Streich, auch in solchen Zeiten wäre da nichts einzuwenden. Aber dieses "auf den Grund gehen" im Vergleich zu "jemand auf den Leim gehen", das ist doch eigentlich ein schönes Wortspiel. Diese Zeit lässt mich auf meinen eigen Grund blicken. Wie gehe ich mit all der Angst, der Anspannung, der Sorge, der Ungewissheit um? Was ist mein Vetrauensgrund,auf den ich stehe? Wo bin ich in meinem Alltag mir selbst - in meinem Streben nach Anerkennung, nach Erfolg, nach Absicherung auf den Leim gegangen? Ich hatte in der letzen Woche ein kurzes wunderbares Gespräch mit einer Kollegin, die selbst schon vieles an existentieller Angst in der ehemaligen DDR erlebt hat. Als sie mir sagte, dass sie auch jetzt zwar Angst hat, aber vertraut, so wie sie es auch "damals" tat, da hatte ich "Berufsgläubige von Amts wegen", sprich Ordensfrau plötzlich nah am Wasser gebaut. Ich sollte IHM trauen, über den 1. April hinaus.

31. März 2020

Hoffen auf Zeichen und Wunder! Wie gerne hätte ich so ein Zeichen oder ein Wunder, dass  alles jetzt ganz schnell vorüber ist, bitte. Ja, vorüber, aber doch dann "so vorüber", dass eine andere, geläuterte Welt entsteht und ein Mensch, der das Gute lebt, sieht, erstrebt usw. usw. usw. Hoffentlich bewegt diese Zeit das Leben zum Besseren hin, aber..... GOTT, lass mich nicht zu sehr erschrecken, wenn ich auch jetzt die vielen kleinen "Parasiten" in mir entdecke, die nach wie vor in kleinen, verborgenen Ecken sitzen und da heißen: Ungeduld, Schubladendenken, auf eigenen Vorteil bedacht, Unfreundlichkeit, weil ja "ach so beschäftigt und wichtig", Egoismus.... Oder aber:  GOTT, lass mich ruhig erschrecken und das Dunkle in mir sehen, auf dass ich immer wieder aufs Neue in dieser Zeit, ein Licht der Menschlichkeit anzünde. Die Welt braucht Menschen,  die menschlich sind!

27. März 2020

Es erscheint mir wichtig, auch auf solche Erlebnisse aufmerksam zu machen! Es kommen bei uns jeden Tag das ein oder andere Päckchen für die Jugendlichen im Heim an oder sonstiges und natürlich auch die Post. Was müssen sich diese Menschen in dieser Zeit abrackern, würde schon der normale Alltag reichen, wo diese Berufssparte auch nicht zu beneiden ist!!!!!! Als ich heute einem Boten anbot, ob er sich nicht die Hände desinfizieren möchte, nahm er nicht nur dankend an, sondern sagte: "Für 40 Leute gibt es eine Falsche Desinfektionsmittel! bei uns" Als ich ihm die Flasche, die bei uns im Eingangsbereich steht schenkte, hatte er Tränen in den Augen. An dieser Geschichte ist nichts pathetisch, Herz-Schmerz - das ist knallharte Realität!!!!!!!! Danke Euch allen, die Ihr auch für uns Dienst tut in diesen Tagen! Ihr seid Helden*innen und hoffentlich erkennt man das auch noch nach Corona!

27.März 2020

Vogel-Kino in Betrieb genommen. Um Mitarbeiter*innen, Jugendlichen, Kindern - die derzeit in Notgruppen betreut werden - und Schwestern ein Stück "draußen" reinzubringen, hat unser Kollege aus der Förderwerkstatt ein Vogel-Kino installiert. Ein Nistkasten hängt in einem Baum und per Kamera wird das Geschehen "vor Ort" ins Schloss transportiert. DANKE! Übrigens: Nachdem es sich um eine Kohlmeise handelt, die ihre Wohnung dort baut, hat der Kollege diese spontan "Helmut" genannt - ganz genderfrei und nahezu ohne Hintergedanken!

Das Leben auf Schloss Zinneberg geht weiter, wenn auch etwas anders zur Zeit!

Information darüber, dass trotz Corona und trotz damit verbundener Einschränkungen und besonderer Maßnahmen die Aufgaben in unserer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung weiterhin verantwortungsbewusst wahrgenommen werden.

Aktualisierung am 26. März 2020

Derzeit sind bei uns bis auf eine Gruppe im Heilpädagogischen Heim und einer Notgruppe in der Kinderkrippe sämtliche Kinder- und Jugendhilfebereiche geschlossen, auch Schule und Ausbildungsbereich. Es geht darum, die Kontaktflächen so gering wie möglich zu halten. Das ist mittlerweile das Hauptansinnen der verschiedenen gesundheitspolitischen Maßnahmen.

Solche Schließungen oder Reduzierung des Betriebes sind nur aufgrund von ministeriellen Geboten durchzuführen. Wir stehen bei allen Entscheidungen darüber hinaus in enger Abstimmung mit Behörden, wie Jugendamt, Heimaufsicht/ Regierung von Oberbayern und natürlich mit den Eltern und Sorgeberechtigten. Es geht neben diesen allgemeinen Verordnungen auch immer Einzelfälle in Abstimmung mit dem Jugendamt zu betrachten. Wenn einer glaubt, dass diese Zeit weniger Arbeit macht, weil weniger junge Menschen im Haus sind - der irrt! Im Gegenteil, um alles im Lot zu haben, um die Kinder und Jugendlichen, Auszubildenden optimal in diesem Ausnahmezustand zu betreuen, der muss genauso viel Zeit aufwenden, als an "normalen"Arbeitstagen. Und kommt die Verwaltungsarbeit hinzu, die nach den ersten Coronaschock jetzt dann über Einrichtungen wie die unsrige hereinbricht - mit Fragen nach Finanzierung und aller daraus sich ergebenden Folgen - der weiß, was es heißt Ausdauer, Geduld, Hoffen und Harren zu bewahren.!

Eines darf man nicht vergessen: Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen ja alle gemeinnützigen Einrichtungen sind jetzt und auf Zukunft "systemrelevante Bereiche". Gerade in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen wird Zukunft wesentlich mit gestaltet und wer weiß, welche Herausforderungen "nach Corona" auf Pädagogen*innen, Lehrkräfte usw. zukommt, um aufzufangen, zu begleiten und vor allem "neue Geleise" in die Zukunft zu legen!!! Deshalb der Ruf: Liebe staatliche Behörden überschüttet alle diese gemeinnützigen Bereiche nicht mit einem Wust an Verwaltungsvorschriften, an komplizierten Verfahren im Zusammenhang mit Finanzierung.  Handelt  unkompliziert und unkonventionell! Diese Gesellschaft braucht uns, vielleicht auf Zukunft mehr denn je!

Alle Kollegen*innen sind verpflichtet, täglich  mit den Kindern und Jugendlichen telefonisch in Kontakt zu bleiben. Das betrifft alle, die derzeit nicht bei uns in der Einrichtung betreut oder beschult werden können, also Teilnehmer*innen aus dem vorberuflichen Förderprogramm, der Heilpädagogischen Tagesstätte, der Offenen Ganztagesschule, dem Ausbildungsbereich, den Flexiblen Hilfen und junge Menschen aus den heilpädagogischen Wohngruppen, die diese Zeit bei den Sorgeberechtigten verbringen können. Auch Eltern und Sorgeberechtigte können sich jederzeit an die Kollegen*innen der einzelnen Bereiche wenden. Das gilt auch für unsere Außenstellen - Jugendsozialarbeit an Schulen in Unterhaching, Haar oder an der Fördergruppe in Poing. Der Kinderschutz hat auch durch diese eingeschränkte Betreuung den höchsten Stellenwert.

Die Auszubildenen als auch die Schüler*innen der der Mittel- und Berufsschule werden von den Lehrkräften mit Lernmaterial jeweils für eine Woche versorgt - mit Rücklaufverpflichtung zur Bewertung. Die Auszubildenden erhalten von der Ausbildungsleitung Lernmaterial für praktische Übungen, die zuhause durchgeführt werden können. Der Fachdienst der Ausbildung und die Psychologinnen des Heimes sind ebenfalls in Kontakt mit Eltern und Jugendlichen bei Bedarf. Auch unsere Flüchtlingsklasse, eine Kooperation mit der Berufsschule in Wasserburg, wird von der Deutschlehrkraft mit entsprechendem Lernmaterial auf dem Postweg versorgt. Die sozialpädagogische Begleitung versucht regelmäßig den Kontakt zu halten und ist Ansprechpartnerin bei allen Fragen, die diese junge Menschen in dieser Zeit haben.

Nachdem im Heilpädagogischen Heim nach wie vor Jugendliche und junge Erwachsene betreut werden, haben diese täglich einige Stunden Unterricht durch die Zinneberger Lehrkräfte. Für diese jungen Menschen besteht an der Schule kein so genanntes Betretungsverbot. Auch die Berufsschülerinnen aus dem Heilpädagogischen Heim für Mädchen werden auf diese Art  einmal wöchentlich  beschult.

In der neuen Förderwerkstatt (M.E.-Werkstatt)  finden täglich Freitzeitpädagogische Maßnahmen statt. Fachkräfte aus derzeit geschlossenen Bereichen wirken mit, die pädagogische Versorgung rund um die Uhr (trotz krankheitsbedingter Ausfälle und der Sorge, dass diese sich erhöhen) aufrecht zu erhalten und pädagogische Standards optimal umzusetzen. Die Versorgung durch die Küche und die Hauswirtschaft, inclusiv aller besonderer Maßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzes läuft ungehindert weiter. Die Haustechnik muss auch ein weitgehend leeres Haus gut im Blick haben und die Verwaltung muss immer am Laufen gehalten werden. Auch in so einer Zeit kommt es auf Struktur und Vorgaben an!  Hilfeplangespräche mit den Jugendämter werden über Telefonkonferenzen durchgeführt. Absprachen in den einzelnen Teams oder im Lehrerkollegium ist obligatorische - Bei allem - immer den Abstand von 1,5 m wahrend!

Auch die Kinderkrippe steht mit den Eltern in Kontakt, sendet täglich Infomaterial mit Liedgut, Geschichten, Bastelvorschläge usw. Es wurde eine Notgruppe eingerichtet für Kinder, deren Eltern in "systemrelevanten Bereichen" arbeiten - wie Pflege, Lebensmittelversorgung etc. Das Gesetz schreibt vor, dass die verschiedenen Betreuungsangebot Notgruppen anbieten müssen, wenn Elternteile in Berufen tätig sind, die der "krtischen Infrastruktur" dienen und eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Die Kollegen*innen nützen den reduzierten Betrieb für viele Arbeiten, die oft im pädagogischen und handwerklichen Alltag auf der Strecke bleiben. Alle Maßnahmen im Kinder- und Jugendhilfebereich sowie in Schule und Ausbildung werden von den Fachkräften dokumentiert.

Klosterladen und Klostercafe, deren Umsatz indirekt unsere soziale Arbeit unterstützt, laden nach wie vor ein - wenn auch in "gestutzter Form" durch die gesetzlichen Einschränkungen.

Das Leben geht weiter, wenn auch zur Zeit etwas anders! DANKE allen Kollegen*innen und danke allen in Ämter und Behörden, Ministerien tätigen Personen für ihre Arbeit! Danke auch allen, die sich im Gesundheitswesen, bei Polizei, Feuerwehr, Energie- und Wasserversorgung, Lebensmittelbranche usw usw. usw mit Engagement und ohne Eigennutz einsetzen!!!

Ein Hoch auf uns alle!

 

Klosterladen und Klostercafe ab Montag, 23. März geschlossen!

Bitte, bleiben Sie uns treu - wenn dieser Spuk vorbei ist! Sie unterstützen auch uns in diesen nicht einfachen Zeiten mit Ihrem Einkauf. DANKE!!

 

Leider, leider!!!!!

Frühjahrsingen und Frühlingsmarkt entfallen!!!!!

Ein Virus bringt die Welt zum Wanken. Es ist „die Welt, in der wir leben“! Unser Motto der Umwelt- und Mitweltmonate auf Schloss Zinneberg  passt auch in dieser Hinsicht, auch wenn die meisten Aktionen dazu ausfallen. Diese Welt ist momentan "so": ungewohnt, vielleicht unheimlich, Selbstverständlichkeiten in Frage stellend, aber diese Welt ist an anderen Stellen "noch schlimmer", z.B. in den Flüchtlingslagern, in den Kriegsgebieten, in der Einsamkeit und  in schweren Krankheit von Menschen ... 

Neben allen ministeriellen Vorschriften und Empfehlungen und Regelungen – es ist jetzt vor allem eines gefragt: Mensch- und Mitmensch sein und damit die Welt „trotz allem“ gestalten, vielleicht neugestalten! In dieser Zeit zählt kein Titel, kein Alter, keine Berufssparte,  kein Immer Mehr, Immer Höher, Immer Weitert......, nicht mal Zukunftspläne kann man machen. Wir sind auf einmal alle gleich.....auf einer Ebene. Vielleicht ist das ein neuer Ausgangspunkt für diese Welt, in der wir alle leben???

Bleiben Sie gesund und vor allem verlieren wir nicht den Optimismus, bewahren wir bei allen Vorsichtsmaßnahmen den gesunden Menschenverstand, Humor.....und Gottvertrauen!


 

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"Was denkt die Maus am Donnerstag???" - Wissensbilanz 2019, der Jahresrückblick der besonderen Art ist fertig und steht zum Downloaden bereit!!!

"Und wenn wir nicht werden wie die Kinder..." heißt es in der Heiligen Schrift. Und deshalb standen für den Zinneberger Geschäftsbericht diesmal Kinder- und Jugendbücher als "roter Faden" zur Verfügung. Viele interessante Berichte sind wieder zusammen gekommen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! Erfahren Sie, was 2019 bei uns auf Schloss Zinneberg alles los war. Unter uns, bei weitem ist das nicht alles, was da in Geschichten und Berichten aufgefangen ist. Das Leben lässt sich nicht komplett einfangen, geschweige in Worten wiedergeben. Aber die Wissensbilanz möchte zumindest einen kleinen Einblick geben und etwas von der Atmosphäre des Hauses vermitteln. Und was die Maus am Donnerstag so denkt??? Lassen Sie sich überraschen!

Wissensbilanz 2019 DOWNLOAD


"Die Welt, in der wir leben!"

Große Gedanken über Gott und die Welt und kleine Aktionen, die Großes bewirken können ...

Natürlich war da zuerst der Fasching! Zur Welt gehört auch die Heiterkeit, der Frohsinn. Humor ist eine Form der Weisheit und als Weisheitsform nie verletzend, platt, übergriffig wohlgemerkt! Diese Welt braucht die Heiterkeit, den Optimismus.  Es sind zu viele braun Gelackte unterwegs, was beschämend ist!!! Das Leben feiern, muss das Motto sein - nicht nur im Fasching, wissend dass jeder*jede von uns Verantwortung für diese Welt hat. Es geht um eine Welt, wo Würde und Geschwisterlichkeit an erster Stelle stehen! Es geht um eine bunte Welt, an die Adresse der "Farbblinden". Es geht aber für uns auch um eine Welt, wo der freie Wille jedes*jeder Einzelnen geachtet wird, aber der Mensch sich nicht selbst zum absolutistischen Herrscher bestimmt - zum Herren*zur Frau über Leben und Tod.  Die Welt, in der wir leben ist im urchristlichen Verständnis Schöpfung und wir sind aufgerufen weiter mitzubauen an dieser Schöpfung, am Leben! Aufgepasst Mensch!

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Die Ausbildung lieferte einen kleinen, feinen und damt großen Beitrag zum Umweltthema. Schluss mit Plastikfolien zum Abdecken von Speisen, Getränken. Beginn, alten Stoff "zu recyceln" und ihn in Wachstücher umzumodeln. Gesagt, getan! Zusammen mit den Ausbilder*innen stellten die Azubis eine große Menge von Wachstüchern her. Es sollen noch weitere produziert werden, die dann vielleicht auch im Klosterladen verkauft werden.

      

Der Welt, in der wir leben, zuliebe! Weniger Plastik, sondern gewachste Tücher!

Ganz begeistert ist die Verwaltung mit ihrer neuen Errungenschaft, um nicht immer mit "Enthärter" in der Verwaltungsküche ran zu müssen. In der Verwaltung wird viel Wasser benötigt, weil hier ein Großteil aller Besprechungen stattfindet auch mit Ämter und Behörden, Entsprechend wird viel Wasser für Kaffee, Tee benutzt....zu Zinneberg gehört ja die Gastfreundschaft. Bekannterweise ist das oberbayerische Wasser zwar ausgezeichnet, aber sehr kalkhaltig. Unsere Hauswirtschaft, die für das Entkalken der Geräte zuständig ist, kann ein Lied singen. Das Wasser weicher zu machen, ist die einzige Möglichkeit, um dem Kalk  ein wenig Einhalt zu gebieten. Um künftig keine Enthärter mehr einsetzen zu müssen, wurde ein EM-Krug erstanden. EM - Abkürzung für Effektive Mikroorganismen macht das Wasser schmeckbar weich. Wasser in Krug füllen, 20 Minuten warten.....und dann ab in die Kaffemaschine, Wasserkocher oder in den Mund.

 

Das neue Wunderding! Der EM-Krug!!!! Der Welt, in der wir leben, zuliebe!

 

"Die Welt, in der wir leben!" - Umwelt- und Mitweltmonate auf Schloss Zinneberg...und eine neue Projektstelle,

die sich "Be-Greiflichkeit" auf die Fahne schreibt!

Auch wenn die folgenden Monate den Umweltgedanken mehr in den Blick nehmen sollen - durch verschiedene Veranstaltungen, Aktionen, Projekte auf Schloss Zinneberg - dieses Thema MUSS immer "leben" im Bewusstsein von uns Erdenbürger*innen. Natürlich sind  besondere "Hingucker", "Hinhörer" wichtig, um senbsibel zu werden für die ein oder andere Thematik, um wach dafür zu werden....vor allem aber geht es um WACH BLEIBEN! Denn Themen, die die Welt bewegen müssen, dürfen nicht Alltagsfliegen sein, nur spektakulär aufgezogen, um schnell wieder zu Schall und Rauch zu werden.

Viele Ideen sind von den einzelnen Bereichen bei ersten Treffen zu den "Umwelt- und Mitweltmonaten" auf Schloss Zinneberg zusammen gekommen - sowohl zum Leitbildthema des Jahres (ein Zitat der Ordensgründerin Maria Eufrasia "Und wenn es nur acht von Euch gäbe, die unseren Auftrag mit Überzeugung leben, wäre mir um die Welt nicht bang!"), das u.a. den Schöpfungsgedanken zum Mittelpunkt hat, als auch beim Treff des Arbeitskreises  "Die Welt, die Welt in der wir leben!".

So soll es eine "Rama-Dama-Aktion", Stunden ohne Strom, eine Abfall-Skulptu und eine "Weltreise durch Zinneberg" geben..Letztere startet am 5. Mai 2020, 9.30 - 13 Uhr. Gemeint ist ein Einladung zu einem Blick "Hinter die Kulissen der Zinneberg-Welt". Bitte, diesen Termin schon vormerken!!

Ja, und dann ist da noch die Idee einer Reparatur-Werkstatt!!

Letztere, die  ihren Platz in der neuen M.E.-Werkstatt hat (siehe nachfolgenden Artikel) wirdvon einem neuen Kollegen betreut, der nicht nur diese tolle Idee zu einer Reparatur-Werkstatt hatte, sondern auch durch weitere Aktionen und Veranstaltungen den Gedanken der Nachhaltigkeit "unter die Zinneberger Jugend" bringen wird. Auch Mitarbeiter*innen sollen Nutznießer*innen dieser neuen Projektstelle sein. Ralph Hölting füllt diese Stelle künftig mit seinem Wissen, seinen Ideen, seiner Begeisterung für außerschulische Bildung aus - zu Themen  wie "Nachhaltigkeit", "Zusammenleben und Mitgestalten von Gesellschaft und Welt".

Diese Projektstelle wird finanziert von der Renate-Schimmer-Wottrich-Stiftung, dem Förderverein Kinder- und Jugendhilfe Zinneberg e.V. und den Schwestern vom Guten Hirten. Bereits bei der Eröffnung der neuen M.E.-Werkstatt konnte man das ein oder andere bestaunen, was man alles herstellen kann aus Abfallprodukten - z.B. witzige Geldbeutel aus Tetrapack, eine Leselampe, die mit einem Teelicht angetrieben wird, "Bienenglück" aus Erde, Samen und Katzenstreu usw.

Die  Reparatur-Werkstatt steht einmal wöchentlich allen Zinneberger*innen offen, die Gegenstände nicht einfach wegwerfen wollen, sondern sich unter Anleitung von Ralph Hölting (und auf Zukunft auch unter Anleitung von Jugendlichen) "Handwerkszeug" holen, um diese wieder in Schuss zu bringen. Alt und Neu verbinden sich dank eines gebrauchten 3-D-Druckers, den Hölting ebenfalls zum Einsatz bringt, um kaputte Teile "nachzubauen". Auch diese Erkenntnis ist für unsere Jugendlichen wichtig, alt und neu können und müssen sich oft sinnvoll ergänzen. Die Idee ist, diese Werkstatt auch über die "Zinneberg-Welt" hinaus anzubieten, Vernetzungen zu Glonn und Umgebung aufzubauen.

Weiters ist ein Offener Treff geplant für die Kindern und Jugendlichen von Zinneberg. HIer soll es Angebote zu unterschiedlichen Themen geben. Weitere außerschulische Bildungsangebote stehen aber auch für Wohngruppen, Ganztagesschule, Tagesstätte auf dem Plan.

DANKE dem Stelleninhaber und vor allem auch allen, die diese Stelle finanzieren. Damit wird jungen Menschen die Chance des ganzheitlichen Lernens über das Klassenzimmer hinaus gegeben. Vor allem aber wird im wahrsten Sinne des Wortes die Chance "be-greiflich", welch Glück es sein kann, sich aktiv einzubringen und Verantwortung für "die Welt, in der wir leben" mit zu übernehmen.

          

Die Milch macht's! Das heißt, das was von ihr übrig bleibt! Oder vielmehr, das was man daraus macht!

 In diesem Fall einen fetzigen Geldbeutel aus Tetrapack!

 

M.E.??!! Klar?? - oder wie ein Bienenstich zu einer Sanierung beitragen kann! - Einweihung der neuen Kreativ-Werkstatt

"M.E."?! - Das dürfte ziemlich allen Kollegen*innen auf Schloss Zinneberg klar sein, was damit gemeint ist! Nicht zuletzt haben die Jubiläumsjahre dazu beigetragen, um endgültig zu wissen, dass dieses Kürzel für "Maria Eufrasia" steht! Endlich gepeilt?! Wenn ja - dann dürfen Sie jetzt aber nochmals umdenken. Denn seit der Einweihung der sanierten und neu gestalteten Kreativ-Werkstatt steht M.E. noch für eine zweite Persone: Martin Esterl - eben M.E.! Martin Esterl war mehrere Jahre engagierter Lehrer in der Zinneberger Schule, bevor er Glonner Bürgermeister wurde. Die Verbundenheit zu Zinneberg und insbesondere zur Kinder- und Jugendhilfe ist geblieben. Noch vor seinem Tod im Dezember 2018 erklärte er, dass statt Kranzspenden, eine Spende für die soziale Arbeit auf Schloss Zinneberg gegeben werden soll. Diese großzügigen Spenden sowie die Aktion der "Helfenden Hände", eine Initiative von Lions Ebersberg und der Ebersberger Zeitung, ermöglichten die Sanierung eines Gewölbes in Zinneberg.Natürlich waren auch viele weiteren "helfenden Hände" mit dabei, dass die Räumlichkeiten so werden konnten wie sie jetzt sind. Allen voran gilt der Danke Walter Mündel, Vorsitzender des Fördervereins Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg e.V. sowie der sauberen Handwerksarbeit unserer Haustechnik.

        

Mit einem Bienenstich fing alles an und endete bei der feierlichen Einweihung, bei der das rote Band zum Durchschneiden nicht fehlte. Foto: S. Niedermaier, Ebersberger Zeitung

Fortan wird hier die Kreativ-Werkstatt wieder ihren Platz haben. Aber warum "Bienenstich"? Bei einem Bienenstich im Zinneberger Klostercafe wurde die Idee geboren, dass uns die Aktion "Helfende Hände" unterstützen könnte. Werner Miller, einer der Initiatoren neben MIchael Acker von der Ebersberger Zeitung, war nicht nur von der Idee der Kreativ-Werkstatt angetan, sondern auch vom Zinneberger Bienenstich - ein "Geheimtipp", wie er bei der Einweihung der M.E.-Werkstatt betonte, der gekauft, "bei mir zuhause niemals die Morgenröte erblickt." Eine philosophische Aussage, verbunden mit der Zusage das Projekt zu unterstützen. Und somit konnte dank Martin Esterl und dem "Projekt Helfende Hände" eine feine Sache entstehen. Fortan wird hier nicht nur das vorberufliche Förderprogramm FLLAPS seinen Sitz haben, sondern auch die "Mädchenbibliothek", der Freizeitarbeitskreis mit seinen Angeboten, ein "Offener Zinneberg Treff" mit vielen außerschulischen Bildungsangeboten und eine Reparatur-Werkstatt. Letzteres wird von Ralph Hölting geleitet und möchte dem "Wegwerf-Wahn" entgegenwirken und Spaß am Selber-Reparieren von Dingen des Alltags entwickeln. Ein Beitrag unter vielen, den Umwelt- und Mitweltgedanken nachhaltig aufzugreifen! In diesem Sinne: "Die M.E. - Werkstatt ist eröffnet!!!!!!"

Zwei, die sich verstehen und zu Zinneberg gehören: M.E. - Martin Esterl und M.E. - Maria Eufrasia!

 

 

Music for kids 2.0 - Hymne "Zinneberg special"

Bereits 2019 konnten Kinder und Jugendliche unserer Mittelschule an dem Projekt "Music for Kids" mirwirken, das von der Regierung von Oberbayern finanziert wird. Anfang dieses Jahres nun, war das Ziel, eine Schulhymne zu komponieren. Diese wurde so gut, dass wir diesen RAP gleich für die gesamte Einrichtung "adoptiert" haben. Hat sie doch als Thema jenen Satz, der als Markenzeichen von Schloss Zinneberg gilt: "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!"

Sie  können ihn hier hören oder auf der ersten Seite unserer Homepage. Dort sind mittlerweile einige sehr gute musikalische Beiträge "rund um Zinneberg" und der Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Guten Hirten verankert. Viel Freude beim Hören!

 

Zeitung

 

"Sing a song writer!" - Music for Kids auf Schloss Zinneberg - unsere "Stars"

HIER ZUM ANHÖREN: UNSERE ZINNEBERG-HYMNE 2020:

"Mehr wert als die ganze Welt!"

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"Auf den roten Faden kommt es an!" - Herzlich Willkommen 2020!


Jede Gesellschaft, jede Familie, jeder Verein braucht Kultur und hat Kultur. Kultur meint das Zusammenspiel von Bräuchen, Rituale, Sprache, Aktionen, Feste, Feierlichkeiten, Gepflogenheiten, Fachlichkeit, Kunst und Kultur usw. usw. Auch so ein Haus wie Schloss Zinneberg hat und braucht Kultur, also ein Geflecht, das Halt und Orientierung für den Alltag gibt. Unser Organisationskultur  ist wie ein "roter Faden", der uns für unseren Alltag in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, aber auch in den anderen Bereichen des Hauses eine Linie vorgibt, uns als Dienstgemeinschaft untersützt, unserem Haus das "gewisse Etwas" gibt. So gehören bei uns zur Kultur des Hauses drei feste Termine am Jahresanfang: der Zinneberger Neujahrsempfang für den Freundeskreis des Hauses, die Neujahrsmediation für Schülerr*innen, Mitarbeiter*innen, und Freunde*innen des Hauses und der Stehempfang im Vestibül des Schlosses für die Dienstgemeinschaft des Hauses. "Einen roten Faden" für sein Leben haben, war Thema der beeindruckenden Jahresanfangsmeditation, gestaltet vom Zinneberger Pastoralkreis. Wer keinen roten Faden für sein Leben hat, läuft Gefahr, die Orientierung und vielleicht auch sich selbst zu verlieren.  

Der Neujahrsempfang und der in Bild und Ton zusammengestellte Jahresrückblick, zu dem die Mitarbeiter*innen  im Historischen Jagdsaal von Schloss Zinneberg eingeladen waren, verdeutlichte das was wir sind: eine Arbeitsgemeinschaft, die sich den Alltag nicht leicht macht, die aber umso mehr die Leichtigkeit/ den Humor, die Wertschätzung untereinander, die gegenseitige Unterstützung im Alltag als "roten Faden" lebt und davon lebt!

Das Leitbildthema des Jahres ist ebenfalls ein "roter Faden", der uns alle herausfordert unsere Fachkompetenz und unser Arbeiten dynamisch und aktuell zu halten, uns immer wieder von unserer Tradition her auf den Prüfstand zu stellen. Deshalb geben wir uns ein Jahresthema, orientiert am Leitbild der Schwestern vom Guten Hirten. In diesem Jahr ist ein Zitat Maria Eufrasia Pelletiers (1796 - 1868) ein Aufhänger:

"Und wenn es nur acht von Euch auf der Welt gäbe, die unseren Auftrag mit Überzeugung leben, wäre mir nicht bang!"

Was für ein Mut!!! Was für ein Auftrag! Unsere Welt braucht die Gesinnung von Guten Hirten*innen, mehr denn je!  Dort, wo wir stehen kann der rote Faden des Friedens und der Verständigung gesponnen werden. Und so endete die kurzweilige, amüsante Neujahrsveranstaltung in diesem Jahr besinnlich und herausfordernd zugleich: mit der Europahymne und ihrer Forderung "Alle Menschen werden Brüder..." Das ist die Kultur, die diese Welt braucht...und wenn es nur acht sind, die diese Forderung leben, wäre die Welt ein Stück besser!

Herzlich Willkommen 2020 in diesem Sinne und wie gesagt: "Auf den roten Faden kommt es an!"

Neujahrsempfang des Zinneberger Freundeskreises vor dem erleuchteten Schloss!

     

"Was ist mein roter Faden im Leben?" - Neujahrsmediation in der Zinneberger Klosterkirche und anschließender Stehempfang im Vestibül! Eine Kultur will gelebt sein, damit sie zum Halt wird!

Gesegnetes Jahr 2020! Finden Sie Ihren roten Faden!

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