Schloss-Gedanken

Gedanken zu "Musik liegt in der Luft!"

Warum ausgerechnet diese Überschrift????? Ganz einfach: Schloss Zinneberg hat dieses Thema als Leitbild-Jahresthema für sich gewählt. Die acht  Punkte des Leitbildes  sollen die Musik des Alltags sein! So einfach! Und dazu ab sofort monatlich Gedanken von Kolleginnen und Kollegen!

Die 8 Punkte des Leitbildes, die die Musik im Alltag klingen lassen sollen, lauten:

1. Vertrauen in ein Gottesbild, das Gott als Freund des Lebens sieht

2. Erfahrbarmachen der Liebe des Guten Hirten durch unsere gemeinsame fachliche  Arbeit als Dienstgemeinschaft

3. Ganzheitlicher Einsatz für Menschen

4. Jeder Mitarbeiter/jede Mitarbeiterin ist VerantwortungsträgerIn

5. Unser Handeln orientiert sich an Zeit und Situation

6. Wir achten auf Strukture, die Orientierung geben

7. Unsere Zusammenarbeit soll von Wertschätzung/Dankbarkeit, Vertrauen, Freundlichkeit und Barmherzigkeit geprägt sein

8. Die Ordensgründerin Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868), auf die diese Grundsätze zurück gehen, ist Vorbild für unser Handeln.

Im Mail "musiziert" zum Thema unsere Kollegin Annemarie Büchler, Gruppenleiterin im Heilpädagogischen Heim.

Musik begleitet mich immer in meinem Arbeitsalltag. Mal schallt Gangsterrap aus einem Zimmer, dann wieder Schlager oder ganz einfach die aktuellen Charts. Je nach Lied, Lautstärke und Vibration der Wände kann man da die Stimmungslage der uns Anvertrauten oft schon vor dem ersten „Hallo“ erahnen.

Ohne Musik ist unser Alltag, im wahrsten Sinne des Wortes, klanglos. Musik kann mir in meiner Wut helfen, ich kann schreiend mitsingen oder meine Freude ausgelassen tanzend und hüpfend ausdrücken, sie kann mich motivieren Aufgaben, die ich nicht mag, trotzdem zu erledigen. Und ganz oft bringt sie mich in der Früh aus dem Bett und bereitet mir einen angenehmen Morgen. Nicht immer ist es Musik aus Radio oder Handy, gerade jetzt im Frühling sind es die zwitschernden Vögel, die fröhlich und unermüdlich singen. Musik ist allgegenwärtig.

Musik verankert mich aber auch, sie kann die Verbindung zu meiner Heimat sein, mir das Gefühl geben in neuer Umgebung trotzdem Vertrautes um mich zu haben. Und so mischt sich in unserer Wohngruppe schon mal eritreische Kirchenmusik mit dem Beat von „Coco Jambo“ von Mr. President. Zugegeben, eine sehr eigenwillige Kombination. Aber genau das ist mein Arbeitsalltag: verschiedene Individuen auf ihrem Weg begleiten in den Takt ihres Lebens zu finden. Ob als Solist, im Duett oder im großen Orchester, sie alle haben ihren Platz. Und in unserem kleinen Nonett, wenn wir vollzählig sind, ist jede Stimme wichtig, einzigartig, übernimmt ihren Teil der Verantwortung und fordert uns immer wieder aufs Neue heraus. Doch ohne sie würde etwas ganz entscheidendes in unserem (musikalischen) Alltag fehlen!

 

 

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