" Es geht nix über Menschlichkeit" - Und dennoch: KI-Fortbildung

Künstliche Intelligenz (KI) begegnet uns zunehmend im beruflichen und privaten Alltag. Doch welche Möglichkeiten bietet sie tatsächlich für die eigene Arbeit? Und wie kann KI sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen von Schloss Zinneberg bei einer praxisorientierten KI-Fortbildung am 30. September und 1. Oktober. An den Fortbildungstagen konnten sie KI kennenlernen, ausprobieren und gemeinsam erste Erfahrungen sammeln.

Nach einer Einführung in die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz ging es schnell in die Praxis. Anhand verschiedener Beispiele wurde ausprobiert, wie KI beispielsweise beim Erstellen von Texten, Anleitungen, Checklisten und Planungen unterstützen kann. Auch kreative Anwendungen wurden gemeinsam getestet.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem sogenannten Prompting – also der Frage, wie man einer KI möglichst klar vermittelt, was man von ihr erwartet. Dabei wurde deutlich: Je genauer Ziel, Zielgruppe, Kontext und gewünschtes Ergebnis beschrieben werden, desto passender können die Antworten ausfallen.

Besonders wertvoll war der Austausch untereinander. Während einige Teilnehmende zum ersten Mal mit KI arbeiteten, konnten andere bereits vorhandene Erfahrungen vertiefen und ihr Wissen erweitern. Gemeinsam wurden Ergebnisse ausprobiert, verglichen und diskutiert. Dabei entstanden viele Ideen, wie KI auch im eigenen Arbeitsbereich unterstützend eingesetzt werden kann.

Die Fortbildung hat gezeigt: KI ist nicht nur ein Zukunftsthema, sondern kann schon heute ein hilfreiches Werkzeug im Arbeitsalltag sein. Entscheidend ist dabei ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Möglichkeiten.

Neben neuen praktischen Impulsen nahmen die Teilnehmenden vor allem die Erfahrung mit, dass Ausprobieren, Austauschen und gemeinsames Lernen wichtige Schritte sind, um Berührungsängste abzubauen und die Möglichkeiten von KI für die eigene Arbeit zu entdecken und ihren Nutzen abzuwägen. Klar bleibt jedoch für alle:

„KI ist ein Werkzeug – kein Ersatz für Menschlichkeit.“