Der monatliche Gesprächskreis zu unterschiedlichen spirituellen und gesellschaftspolitischen Themen, befasste sich im Juni mit "Überfluss", um gleich festzustellen, dass es nicht um "Oberlehrerhaftes, spaßbefreites Belehren und Verhalten" geht, sondern um die Sensibilität für "das Genug". Der Umgang mit den Ressourcen Wasser, Erde, Strom, Luft fordert jeden*jede heraus, in ihrer Lebenswelt darüber nachzudenken, wo "das Genug" eingeübt werden könnte....und wenn es nur das Standhalten ist, sich noch ein xtes Paar Schuhe kaufen zu MÜSSEN, wenn doch noch xPaar im Schrank stehen. Halt! Keine Spaßbremse, nur leiser Hinweis. Die Heilige Schrift weist an vielen Stellen auf dieses Thema hin, so z.B. warnt sie schon vor Motten und Rost, die sich an vermeintlichen Schätzen ranmachen können. Als Gegenprogramm verweist der Evangelist Matthäus (6,19) auf die Freude, die für Ungeziefer und Oxidation nicht anfällig ist.
Das Vorbereitungsteam des Abends hat übrigens ein grandioses Schaubild zusammengestellt - unendlichen Nippes in die Mitte gelegt, Kleidung, Schuhe, Lebensmittel.
Wussten Sie z.B. dass in Deutschland jährlich schätzungsweise fast 20 Millionen ungenutzte Retouren und weltweit bis zu 120 Millionen Tonnen Kleidung im Müll landen.
Wussten Sie z.B., dass 93 Milliarden Kubikmeter Wasser -das entspricht rund 4 % der gesamten globalen Süßwasserentnahme- für die Herstellung von Kleidung genutzt wird.
Wussten Sie z.B., dass alljährlich etwa 10,8 Millionen Tonnen noch genießbare Lebensmittel entsorgt werden, ca. 75 Kilo im Durchschnitt pro Bundesbürger*in.
In diesem Sinne:
Überfluss endet nicht, wenn nichts mehr da ist. Er endet, wenn man vergisst, was "GENUG" bedeutet.

Hin und wieder braucht es Mottenschutz und Rost-Spray der besonderen Art

Probiers mal mit der Marke "Genug"
